Hallenfußball: – Die Reserve des SV 08 Laufenburg feierte beim 42. Hallenturnier des FC Binzgen nicht nur einen souveränen, sondern auch einen fast logischen Turniersieg. Die vom mitspielenden Marco Scherzinger trainierten Null-Achter dominierten das Turnier und erzielten bei ihren fünf Einsätzen stolze 25 Tore. Im Finale ließen sie dem Lokalrivalen C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg beim 4:1-Erfolg keine Chance.

Laufenburger Endspiel beim FC Binzgen: Im Finale des 42. Hallenturniers führte Schiedsrichter Marcello Disca (links) den SV 08 Laufenburg und C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg (gestreifte Trikots) aufs Parkett der Rappensteinhalle Laufenburg.
Laufenburger Endspiel beim FC Binzgen: Im Finale des 42. Hallenturniers führte Schiedsrichter Marcello Disca (links) den SV 08 Laufenburg und C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg (gestreifte Trikots) aufs Parkett der Rappensteinhalle Laufenburg. | Bild: Scheibengruber, Matthias
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Von Beginn an zeigten die Null-Achter der in Juve-Farben gewandeten Squadra die Grenzen auf. Die Italiener hatten vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Marcello Disca (Murg), der gemeinsam mit seinem Kollegen Necmettin Özdemir (Geißlingen) die Turnierspiele souverän über die Bühne brachte, noch leise Hoffnung auf eine Überraschung, zumal sie sich im Gruppenspiel den Null-Achtern nur knapp und erst kurz vor Abpfiff der zwölf Spielminuten mit 2:3 geschlagen geben mussten.

Schlusspunkt im Finale: Alexander Herr (links) überwand Aushilfs-Torhüter Manuele Laisa von C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg und schob zum 4:1-Endstand für den SV 08 Laufenburg ein.
Schlusspunkt im Finale: Alexander Herr (links) überwand Aushilfs-Torhüter Manuele Laisa von C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg und schob zum 4:1-Endstand für den SV 08 Laufenburg ein. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Nach Treffern von Tobias Lerch und Marco Scherzinger deutete sich ein klarer Sieg des Turnierfavoriten an. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Manuele Laisa brachte nur kurz Spannung in die Partie, denn kurz danach verletzte sich der CSI-Schlussmann beim Treffer von Christian Schiewe zum 3:1. Manuele Laisa zog sich für seinen Torwart die Handschuhe an, konnte kurz vor Spielende aber das 4:1 durch Alexander Herr auch nicht verhindern.

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Im Spiel um Platz drei unterstrich die Spvgg. Andelsbach, weshalb sie unter den besten Vier dieses Turniers stand. Der FC Wallbach hatte beim 1:5 zu später Stunde kaum mehr etwas entgegen zu setzen.

Durchgesetzt: Mit viel Mühe erreichte C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg in den schwarz-weiß gestreiften Trikots das Endspiel durch ein 4:2 im Halbfinale gegen den FC Wallbach.
Durchgesetzt: Mit viel Mühe erreichte C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg in den schwarz-weiß gestreiften Trikots das Endspiel durch ein 4:2 im Halbfinale gegen den FC Wallbach. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Vermutlich war bei den Wallbachern nach dem umkämpften Halbfinale gegen C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg die Luft etwas raus. Die Wallbacher wehrten sich, hatten Pech mit einem verschossenen Strafstoß und liefen nach dem Anschlusstreffer prompt in einen Konter zum 2:4-Endstand.

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Deutlicher verlief das Spiel im zweiten Halbfinale. Hier drehten die Null-Achter gegen die Spvgg. Andelsbach vom Feinsten auf, fegten den Kontrahenten mit 7:1 vom Platz.

Chancenlos: Die Spvgg. Andelsbach im schwarzen Trikot wurde im Halbfinale vom SV 08 Laufenburg mit 7:1 vom Parkett gefegt.
Chancenlos: Die Spvgg. Andelsbach im schwarzen Trikot wurde im Halbfinale vom SV 08 Laufenburg mit 7:1 vom Parkett gefegt. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Unmittelbar zuvor hatten die Laufenburger schon gegen den in dieser Partie überforderten U19-Nachwuchs des SC Zurzach/CH mit einem 9:0-Sieg die Tormaschine angeworfen.

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Dass ein Kantersieg in dieser Höhe kein Einzelfall war, hatte zum Auftakt bereits der FC Wallbach mit dem gleichen Resultat gegen den SV Obersäckingen unterstrichen. Allerdings berappelte sich der OSV in der Folge, holte ein 3:3 gegen den FC Stein/CH und ein 6:2 gegen die „Zweite“ von Gastgeber SG Niederhof/Binzgen.

Auf den weiteren Plätzen folgten: 5. FC Stein/CH, 6. SV Obersäckingen, 7. SG Niederhof/Binzgen, 8. SG Niederhof/Binzgen II, 9. SC Zurzach/CH II.

Für den FC Binzgen hat sich der Wechsel des Austragungstages dieses traditionellen Turniers – trotz der tags zuvor eingetrudelten Absage des SV Albbruck – durchaus gelohnt. Die Turnierleitung um Martin Schmid, Martin Kubacki und Valon Krasniqi hatte weitaus weniger Mühe ein attraktives Teilnehmerfeld auf die Beine zu bringen: „Vergangenes Jahr war es schwierig geworden, deshalb sind wir vom Sonntag auf den Freitagabend gewechselt“, so Schmid.

Seit der Turnierpremiere des FC Binzgen im Januar 1979 wurde stets sonntags gespielt, in den besten Zeiten nahmen 20 Mannschaften an einem der ältesten Turniere in der Region Hochrhein teil.