Fußball, Grieshaber-Cup: – Die Erstliga-Reserve des FC Basel landete beim Grieshaber-Cup des SV 08 Laufenburg einen Favoritensieg. Die Basler, die mit dem Turnier-Ausrichter einen Kooperationsvertrag haben, spielen in der dritthöchsten Liga der Schweiz und nahmen durch ihren Erfolg im Laufenburger Waldstadion den neuen Wanderpokal entgegen. Den alten hatte sich vergangenes Jahr der FC 08 Villingen durch seinen dritten Sieg in Folge gesichert.

Im Endspiel des Laufenburger Turniers setzte sich die Erstliga-Reserve des FC Basel mit 5:0 gegen den Verbandsliga-Aufsteiger SV Weil durch.

Am Ball: Der Laufenburger Angelo Armeni (rechts) deckt den Ball gegen einen Spieler der Grasshoppers Zürich ab.
Am Ball: Der Laufenburger Angelo Armeni (rechts) deckt den Ball gegen einen Spieler der Grasshoppers Zürich ab. | Bild: Welte, Gerd

Turnierdritter wurde der U21-Nachwuchs der Grasshoppers Zürich, der sich vor 250 Zuschauern mit 7:2 gegen Gastgeber und Landesliga-Aufsteiger SV 08 Laufenburg durchsetzte.

Auch im Halbfinale tags zuvor hatte der SV 08 Laufenburg gegen den FC Basel II mit 2:7 verloren. Schon zur Pause lagen die Null-Achter mit 0:6 zurück. Nachdem die Gäste einige Spieler ausgewechselt hatten, verkürzte der SV 08 Laufenburg durch ein Kopfballtor von Sandro Knab und einen von Bujar Halili verwandelten Strafstoß auf 2:6, ehe die Gäste noch den 7:2-Endstand erzielten. Im zweiten Halbfinale setzte sich der SV Weil gegen die U21 der Grasshoppers Zürich durch. Ridje Sprich hatte den SV Weil in Führung gebracht, ehe die Eidgenossen nach der Pause ausglichen. Den Weiler Siegtreffer erzielte erneut Sprich durch einen Foulelfmeter.

Finale: FC Basel II – SV Weil 5:0 (1:0)

Der SV Weil hielt zunächst noch gut dagegen, hatte zu Beginn sogar einige Chancen, in Führung zu gehen. Nach dem 0:1-Rückstand zur Pause ließen beim Verbandsliga-Aufsteiger aber die Kräfte nach und die Basler erhöhten noch auf 5:0.

Ausgebremst: Der Laufenburger Emanuel Esser (rechts) hält den Ball geschickt gegen den Züricher Kevin Jodice.
Ausgebremst: Der Laufenburger Emanuel Esser (rechts) hält den Ball geschickt gegen den Züricher Kevin Jodice. | Bild: Welte, Gerd

Spiel um Platz 3: SV 08 Laufenburg – U21 Grasshoppers Zürich 2:7 (2:1)

Das Ergebnis täuscht doch etwas über den Spielverlauf. Bis zur 73. Minute hatten die Gastgeber das 2:2 gehalten, ehe es doch noch eine deftige 2:7-Niederlage setzte. „Zum Schluss hat doch die Kondition und Fitness gefehlt“, gab SV 08-Trainer Michael Wasmer zu. Er hatte die Partie aber auch zu Experimenten genutzt. So kamen Bujar Halili und Christoph Mathis erst nach der Pause ins Spiel, während Sandro Knab den Platz verließ.

Gefahr: Der Laufenburger Abdel Amin Bouhouch (rechts) flankt den Ball gegen Grasshoppers-Spieler Drilon Kastrati in die Mitte.
Gefahr: Der Laufenburger Abdel Amin Bouhouch (rechts) flankt den Ball gegen Grasshoppers-Spieler Drilon Kastrati in die Mitte. | Bild: Welte, Gerd

Nach sieben Minuten hatte Angelo Armenio die Gastgeber in Führung gebracht. Kurz danach bewies Torwart Elvis Gojak gegen Metin Bahtiyari sein Können. Dieser machte es nach gut einer halben Stunde besser und erzielte den Ausgleich. Sandro Knab hatte aber sogleich die passende Antwort mit dem Treffer zum 2:1. Drei Minuten nach der Pause fiel aber wieder der verdiente Ausgleich für die Gäste durch Marcin Dickenmann. Das 2:2 hatte bis zur 73. Minute Bestand. Dann kassierten die Null-Achter bis zum Schlusspfiff noch fünf Gegentreffer. GC-Trainer Stephan Helm war dennoch nicht versöhnt: „Wir haben noch sehr viel zu tun“, klagte er.

Sandro Knab testet mit Grasshoppers beim SV Eggingen

Die Zukunft von Sandro Knab beim SV 08 Laufenburg bleibt vorerst offen. Der 25-jährige Weilheimer wird am Dienstag das Trikot der U21 der Grasshoppers Zürich bei deren Testspiel gegen die U19 des SC Freiburg ab 18 Uhr beim SV Eggingen tragen. Das bestätigten Sportchef Frank Rudigier und GC-Ausbildungsleiter Timo Jankowski am Rande des Turniers um den Grieshaber-Cup in Laufenburg.

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„Wir wollen das am Dienstag mal testen. Eine Entscheidung, ob er zu uns wechselt, wird aber eher noch nicht fallen“, so Jankowski. Auch Rudigier verfällt nicht in Panik: „Für uns wäre das natürlich ein großer Verlust. Wir wollen Sandro aber keine Steine in den Weg legen, wenn er wirklich wechseln will.“

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