Fußball-Bezirksliga: – Beim SV Herten wird während der Corona-Zwangspause in die Zukunft geschaut und es wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Dieser Tage wurde im Rahmen einer Video-Konferenz die Zusammenarbeit mit dem Trainer-Duo Musa Musliu und Eike Elsasser bis Sommer 2021 festgezurrt.

Anweisung: Die Chemie zwischen Trainer Musa Musliu und den Spielern, hier Phil Seiler, stimmt beim SV Herten.
Anweisung: Die Chemie zwischen Trainer Musa Musliu und den Spielern, hier Phil Seiler, stimmt beim SV Herten. | Bild: Scheibengruber, Matthias

„Durch eine Kaderverjüngung und den damit einhergehenden Umbruch standen die Trainer direkt vor einer großen Aufgabe. Das haben sie in unseren Augen mit Bravour gemeistert“, schreibt Sportchef Matthias Tröndle in seiner Presseerklärung: „Musa und Eike haben ihre Spielphilosophie und die Vorstellungen des Vereins optimal in Einklang gebracht. Daher stellte sich die Frage einer möglichen Verlängerung für uns nicht.“

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Angestrebt sei ohnehin Kontinuität und ein enger Austausch zwischen den einzelnen Vereinsorganen, betonen die Macher des SV Herten: „Gemeinsam wollen wir den nächsten Schritt machen und die Konstanz erlangen, um zur Spitze der Liga aufschließen zu können. Wir sind sehr froh darüber mit beiden in die Zukunft gehen zu können.“

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Den Weg der Zukunft gehen zudem sämtliche Spieler des Kaders mit. Einzig Joshua Kopp wird künftig nicht mehr weiter regelmäßig für die Grün-Gelben auflaufen.

Neue Ziele: Joshua Kopp (rechts) wird dem SV Herten ab Sommer nicht mehr regelmäßig zur Verfügung stehen, weil er sich beruflich verändern wird.
Neue Ziele: Joshua Kopp (rechts) wird dem SV Herten ab Sommer nicht mehr regelmäßig zur Verfügung stehen, weil er sich beruflich verändern wird. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Das Eigenwächs wird sich beruflich verändern und dem Verein wohl per Zweitspielrecht erhalten bleiben. Wie in den Vorjahren will der Club das Team punktuell verstärken.

Zufrieden: Eike Elsasser blickt auf ein ordentliches erstes Jahr beim SV Herten zurück.
Zufrieden: Eike Elsasser blickt auf ein ordentliches erstes Jahr beim SV Herten zurück. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Zum Wohle des Vereins haben alle Trainer des SV Herten angeboten, bis auf weiteres auf ihre Aufwandsentschädigungen zu verzichten. Dafür, so Tröndle, gebühre ihnen der Dank des Clubs.

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Gemeinsam betonen Musliu und Elsasser unisono: „Wir haben einen nicht einfachen, aber hinten raus sehr guten Weg genommen. Unser Ziel war es, der Mannschaft Werte und Philosophie zu vermitteln, in denen sie sich wiederfinden. Dazu gewisse Automatismen über alle Spieler zu implementieren, was definitiv nicht einfach und auch nicht abgeschlossen ist. Wir sind aber dabei und haben eine gute Entwicklung genommen. Dies gilt es weiterhin zu fördern und fordern. Es macht uns als Trainerteam nicht nur Spaß, sondern auch stolz mit den Jungs zu arbeiten und ihre Entwicklung zu fördern und dabei gute Ergebnisse zu erzielen. Next Step and Challenge: um die vorderen Plätze mitspielen.“