Video: Neithard Schleier

Der SV Weil II gibt sich im Kampf gegen den Abstieg noch nicht geschlagen. Der dienstälteste Bezirksligist – seit 2007 ununterbrochen in der Liga – knöpfte dem Titelaspiranten FC Wittlingen einen Punkt ab, der zumindest für die Moral wichtig ist: "Wir haben uns in dieser Woche an einen Tisch gesetzt und ich habe der Mannschaft mal so richtig den Marsch geblasen. So kann es nicht weiter gehen", betonte Schwarze, dass er auch von Spielern aus dem Landesliga-Kader vollen Einsatz erwartet.

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Entsprechend zufrieden war der Trainer mit der Vorstellung gegen die hoch gehandelten Wittlinger, sah vor der Pause gar ein Chancenplus seiner Mannen. Ein Treffer sprang zwar nicht heraus, dich die Leistung lässt für die acht noch ausstehenden Spiele hoffen: "Wir wollen den Ligaverbleib mit aller Macht erreichen", so Schwarze.

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Während dem Weiler Trainer nach dem Schlusspfiff ein Lächeln übers Gesicht huschte, war sich Tiziano Di Domenico einmal mehr nicht sicher, ob er zufrieden oder sauer sein soll. Klar ist für den Trainer des FC Wittlingen, dass "die Laufenburger erst einmal enteilt sind." In der aktuellen Verfassung könne man sich einzig noch mit dem zweiten Rang befassen.

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Di Domenico haderte vor allem mit den ersten 45 Minuten: "Da haben uns die Weiler den schneid abgekauft und sich den Punkt verdient. Wir haben das Spiel nie unter Kontrolle bekommen." Erst nach der Pause bekamen die Wittlinger Zugriff: "Da müssen wir nur unsere Hundertprozentigen nutzen und dann gewinnen wir das Spiel deutlich." Weil das aber nicht passiert sei, müsse man froh sein, in der Schlussphase nicht noch ein Kontertor kassiert zu haben: "Unterm Strich haben sich die Gastgeber diesen Punkt redlich verdient."

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Wie schon gegen den SV Herten und die Spvgg. Brennet-Öflingen sei die erste Hälfte von seiner Mannschaft völlig in den Sand gesetzt worden. Im Heimspiel gegen den VfB Waldshut sei es dann die zweite Hälfte gewesen, die indiskutabel war: "Wir haben es ja vom Potenzial her drauf, aber wir können es uns nicht leisten, dass wir immer nur 45 Minuten lang klasse spielen", verwies Di Domenico auf den SV 08 Laufenburg: "Die ziehen ihr Ding durch, das haben sie uns voraus."

Gut sei, dass es immer wieder gelinge, den Schalter umzulegen. Aber "wir schaffen es nicht, unser Leistungsvermögen einmal gebündelt auf den Platz zu bringen", vermisst Tiziano Di Domenico die "Konstanz in der Mentalität" seiner Elf.

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SV Weil II – FC Wittlingen 0:0. – SR: Dominik Sellung (Freiburg). – Z.: 100.

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