Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr wurden die Vöhrenbacher wegen eines brennenden Fahrzeugs alarmiert. Vor einem Gebäude auf der Landstraße Richtung Wolterdingen zwischen dem Ortsausgang bei der Anuba und der Waldrast geriet ein Auto mit Dieselmotor in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr loderte es bereits lichterloh.

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Schnell war klar, dass vor allem das nahe stehende Wohnhaus stark gefährdet war. Die Feuerwehr baute eine Riegelstellung auf, die das Haus vor den Flammen und der großen Hitze schützen sollte. Der Grünstreifen vor dem Haus war bereits komplett abgebrannt und auch die Thuja-Hecke begann bereits zu brennen. An der Fassade war schon eine erste Rauch- beziehungsweise Dampfentwicklung durch die Hitze festzustellen. Durch ihr schnelles Eingreifen konnten die Einsatzkräfte weitere Schäden verhindern.

Tanklöschfahrzeug bewährt sich

Von Bedeutung dabei war vor allem das Vöhrenbacher Tanklöschfahrzeug, mit dessen Löschwasser an Bord sofort ein Löschangriff sowie der Schutz des Gebäudes vorgenommen werden kann. Kommandant Ralf Heizmann hatte zudem die Abteilung Hammereisenbach alarmiert, die mit ihrem Fahrzeug ebenfalls Löschwasser mitführt und damit sofort einsatzbereit war. Wegen der Gefahr von auslaufendem Öl oder Diesel wurde der Einlauf des Regenwasserüberlaufs gesichert. Im Bach wurde eine Ölsperre errichtet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Vöhrenbach und Hammereisenbach mit sechs Fahrzeugen und 35 Feuerwehrleuten sowie das Rote Kreuz Vöhrenbach und die Polizei.

Fünf Schwerverletzte

Kaum war dieser Einsatz weitgehend abgewickelt, wurden die Führungskräfte der Vöhrenbacher Feuerwehr als Teil der Führungsgruppe Bregtal zu einem weiteren Einsatz gerufen: Fünf Verletzte, davon eine Person schwer, gab es bei einem schweren Verkehrsunfall, der sich am späten Sonntagnachmittag ereignete.

Bild: Feuerwher

Wie Jürgen Scherzinger, Abteilungskommandant der Feuerwehr, auf Anfrage berichtet, stießen auf der Strecke Furtwangen-Neukirch in der Kurbeleck-Kurve aus bislang ungeklärter Ursache zwei Autos frontal zusammen. Der Notruf ging um etwa 17.30 Uhr ein.

Schonende Bergung

Vier Menschen wurden leicht verletzt, eine fünfte Person dagegen schwer. „Der Notarzt bat, die Person wegen der Verletzungen schonend zu befreien. Wir haben dann die gegenüberliegende Seite des Fahrzeuges aufgeschnitten“, erklärt Scherzinger. Das Opfer konnte den Notärzten sicher übergeben werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik geflogen. Die Bundesstraße 500 war mehr als drei Stunden lang voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Furtwangen,. die Bergwacht, vier Rettungswagen, mehrere Notärzte sowie die Führungsgruppe Bregtal.

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