Reibungslos verlief die zehnte Auflage des Vöhrenbacher Stauseelaufs, und dies bei idealem Laufwetter. Allerdings setzte sich die Tendenz der letzten Jahre fort: Die Teilnehmerzahl sank weiter. Für die beiden Veranstaltenden Vereine SV 69 Furtwangen und Skiclub Vöhrenbach stellt sich damit die Frage über die Zukunft dieser sportlichen Veranstaltung.

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108 Läufer gingen in Vöhrenbach beim Feuerwehrgerätehaus an den Start. Erstmals verzichtete man in diesem Jahr auf die Jugendläufe und hatte stattdessen eine kürzere Fun-Strecke für alle Altersklassen eingerichtet. Aber auch hier hielt sich das Interesse in Grenzen, nur zehn Läufer wählten diese kürzere Strecke.

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Auch Bürgermeister Strumberger, der ebenfalls teilnahm, entschied sich für diese Fun-Strecke. Die Hauptstrecke zur Staumauer wurde ebenfalls etwas modifiziert und hatte dann bei der Kohlbrücke einen kräftigen Anstieg auf schmalem Pfad eingebaut. Eine Herausforderung war dies vor allem auch für Roland Haberstroh, der mit seinem Bike die Spitze des Läuferfeldes bildete. Denn er musste an dieser Stelle auch den Berg hinauf laufen, mit dem Fahrrad auf dem Rücken. An der Staumauer waren wieder einige Zuschauer anwesend. Dabei ist für die Läufer hier auch der kräftige Anstieg vom Vorplatz der Staumauer über den schmalen Weg und die Treppe bis zur Mauerkrone eine kräftige Herausforderung. Für eine Überraschung sorgte die erst zwölfjährige Julia Ehrle vom Turnverein Villingen. Sie war die schnellste der insgesamt 27 Damen.

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Gerade einmal 21 Männer waren schneller als sie. Bei den Männern gab sich Felix Davidsen (Unterkirnach) keine Blöße und verteidigte damit seinen Titel vom vergangenen Jahr. Walter Kuss (LT Furtwangen) überzeugte mit dem dritten Platz und nur 31 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten. Wie Jürgen Straub vom Skiclub Vöhrenbach erläuterte, gab es wieder viel Lob von den Teilnehmern für die Strecke. Sie wird allgemein als die schönste Laufstrecke im Schwarzwald gelobt.

Allerdings nimmt die Beteiligung an solchen Läufen, auch an den anderen Läufen des Denzer-Cups, immer weiter ab. Daher müssten nun die beiden beteiligten Vereine prüfen, ob sich der Aufwand für diese Veranstaltung noch lohnt.

Zufrieden war man schließlich mit dem Besuch bei der Siegerehrung in der Festhalle, wo Bürgermeister Strumberger dann den Pokal an die besten Läufer überreichte.