Es ist das bedeutendste Konzertereignis mit klassischer Musik im Jahreslauf in Triberg: Das nächste Mal tritt das Barockensembles der Wiener Symphoniker am Samstag, 21. September, 19.30 Uhr, in der Wallfahrtskirche Maria in der Tanne auf. Der Vorverkauf hat begonnen.

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Die langjährige Konzertreihe des Barockensembles in Verbindung mit CD-Einspielungen in Triberg ist einzigartig. „Das hat sonst niemand zu bieten“, freut sich Bürgermeister Gallus Strobel über diesen außerordentlichen Musikgenuss in seiner Stadt. Er werde oft von Oberbürgermeistern gefragt, wie Triberg das hinbekommen habe. „Das wäre alles nicht so möglich, wenn nicht Sponsoren aus der Region in erheblichem Maß die Veranstaltung unterstützen würden.“ Als eigentlichen Kopf der Veranstaltungsreihe bezeichnet er Dolf Peter Oebbecke.

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Oebbecke hatte über den Kontakt mit Dirigent Christian Birnbaum das Barockensemble zu einem ersten Konzert im Jahr 2004 in der Wallfahrtskirche gewinnen können. Die besondere Akustik des Gotteshauses hat die Musiker begeistert und letztlich auch dazu geführt, dass die Konzertprogramme auf CD eingespielt wurden und so im Lauf der Jahre eine beträchtliche Sammlung zustande kam.

Mit viel Begeisterung musiziert das Barockensemble der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Christian Birnbaum in der Triberger Wallfahrtskirche Maria in der Tanne. Das nächste Konzert ist am Samstag, 21. September, um 19.30 Uhr.
Mit viel Begeisterung musiziert das Barockensemble der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Christian Birnbaum in der Triberger Wallfahrtskirche Maria in der Tanne. Das nächste Konzert ist am Samstag, 21. September, um 19.30 Uhr. | Bild: Siegfried Kouba
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Der nun anstehende Konzertabend steht unter dem Titel „Deo Gratias“, dem Gotteslob, das sich im Programm wiederfindet. Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und anderen mehr kommen zu Gehör. Mit Cornelia Horak (Sopran), Markus Miesenberger (Tenor), Andreas Gruber (Trompete) und Christian Löw (Trompete) sind auch vier Solisten eingebunden.

Weite Kreise

Die Begeisterung über die Wiener Symphoniker zieht Kreise. Nachdem Oebbecke einige CDs in seine Heimatstadt Herzebrock verschickt hatte, war auch dort der Wunsch nach einem Auftritt des Barockensembles groß. Hierzu kam es Mitte August diesen Jahres. „Das war der Hammer, die Kirche war voll“, freut sich Oebbecke über den Erfolg auch dort. Alle Beteiligten seien rundum begeistert gewesen.

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Ähnliche Begeisterung versprechen sich die Verantwortlichen natürlich auch beim Auftritt in Triberg mit dem neuen Konzertprogramm. Pfarrer Andreas Treuer freut sich, dass die Wallfahrtskirche Maria in der Tanne, „ein kulturelles Kleinod“ mit spiritueller Bedeutung, den passenden Rahmen hierfür bietet. „Ohne die Wallfahrtskirche würde es nicht funktionieren“, weist Strobel auf die herausragende Akustik der Kirche hin.

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Oebbecke ist sicher, eine solch hochkarätige Konzertreihe gebe es auch in deutlich größeren Städten in Deutschland nicht ein zweites Mal.

Konzertprogramm

Von Georg Philipp Telemann wird die Ouvertüre in D-Dur gespielt. Von Johann Sebastian Bach ist aus der hohen Messe in h-moll das „Laudamus te“ zu hören. Von Jan Dismas Zelenka schließt sich das „Laudate pueri“ an. Nach der Pause folgt von Georg Muffat das „Gratitudo“. Aus dem Messias von Georg Friedrich Händel ist „I know that my Redeemer liveth“ zu hören. Giovanni Battista Sammartini ist mit dem Werk „Confitebor tibi Domine“ vertreten. Den Abschluss des Programms macht noch ein mal Johann Sebastian Bach, „Jauchzet Gott in allen Landen“ heißt es dann in seiner Kantate.