Vor einer schwierigen Entscheidung stand das Organisationsteam des Schwarzwald-Bike-Marathons: Kann diese sportliche Großveranstaltung in Zeiten von Corona durchgeführt werden? Nach Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten und Alternativen hat sich das Vorstandsteam entschlossen, die am 12. und 13. September geplante Veranstaltung abzusagen, wie mitgeteilt wird.

2000 Biker und 800 Helfer

Allein die Umsetzung möglicher Hygieneanforderungen bei durchschnittlich etwa 2000 Teilnehmern und 800 ehrenamtlichen Helfern würden einen erheblichen zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedeuten. Gerade an den Verpflegungsstationen ließen sich Hygienestandards nicht umsetzen.

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Darüber hinaus seien etwa Abstandsregeln mit einer ausgelassenen Feierstimmung im Start-und Zielbereich auf dem Robert-Gerwig-Platz nicht vereinbar, genauso wenig wie im Bereich der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe, wo jährlich zahlreiche Fans und Patienten gemeinsam die Radler anfeuern.

Kleine Variante im Gespräch

Um den Sponsoren, den Helfervereinen, den Organisatoren und den Sportlern Planungssicherheit zu bieten, hat sich das Vorstand-Team nach reichlicher Überlegung zur Absage der Veranstaltung entschieden. Sollte im Frühsommer absehbar sein, dass eine kleine Sportveranstaltung in einer anderen Form möglich ist, wird sich das Vorstandsteam Gedanken machen, ob eine Alternative in Form einer „Schwarzwald-Bike-Marathon-Gedächtnis-Tour“ oder ähnliches organisiert werden kann.

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Unterstützung für Katharinenhöhe

Da jedes Jahr fünf Euro des Startgelds an die Rehabilitationsklinik gespendet werden, kann auch in diesem Jahr die Einrichtung unterstützt werden. Weitere Informationen: www.katharinenhoehe.de.

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