Einen Bericht über das aktuelle Stadtmarketing und die vorgesehene Weiterentwicklung stellten Christine Dorer und Francesca Hermann von der Stadtverwaltung im Gemeinderat vor. Vor allem soll die Arbeitsgruppe Stadtmarketing wieder belebt werden. Wie Christine Dorer ausführte, gliedert sich das Stadtmarketing in fünf Bereiche mit ganz unterschiedlicher Zielsetzung.

  • Beim Standort-Marketing sollen Unternehmer und Gründer angesprochen werden, um unter anderem die Infrastruktur im Ort weiter zu verbessern.
  • Beim City-Marketing ist dagegen das Ziel, gerade der Bevölkerung aus Furtwangen und Umgebung und auch den Pendlern deutlich zu machen, dass Furtwangen attraktiv ist. Dazu gehören das Stadtbild und die Attraktivität der Innenstadt.
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  • Beim Tourismus-Marketing sind sowohl die Touristen als auch die Einheimischen als Nutzer der Naherholung angesprochen. Zum einen will man den Bekanntheitsgrad und das Image des Naherholungsgebietes fördern, zum anderen natürlich auch neue Touristen ansprechen. Dazu gibt es ein Verwaltungsmanagement, bei dem sowohl gegenüber den Bürgern, als auch gegenüber der Politik die Leistungsfähigkeit und das Angebot der Verwaltung dargestellt werden sollen.
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  • Das Event-Management sei von besonderer Bedeutung. Aktuell sind die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung zu einem großen Teil in diesem Bereich tätig, um die großen Veranstaltungen wie Kinderuni, Schwarzwald-Bike-Marathon, Uhrenbörse, die Aktivtage und die Kulturwoche zu veranstalten. Hier seien aber auch wieder neue Ideen gefragt. Aktuell, so Christine Dorer, habe sich das Stadtmarketing wieder neue Ziele gesetzt. So soll mit einer neuen Arbeitsgruppe eingestiegen werden, um frische Ideen zu suchen.
  • City- und Jobcard: Ganz wichtig sei die gut angelaufene Citycard und die Weiterverbreitung der Jobcard. Auch die Betreuung der sozialen Medien, die bereits jetzt im Umfeld der Stadt sehr intensiv genutzt werden, muss weiter intensiviert werden. Auch gelte es, Möglichkeiten zu suchen, wie man die Kundenbindung in Furtwangen voranbringen könne.
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Bürgermeister Josef Herdner begrüßte es, dass diese AG weiterentwickelt werden soll, damit Furtwangen attraktiv bleibt. Thomas Riesle (CDU) zeigte sich beeindruckt von den „sprühenden Ideen“ von Christine Dorer. Von Seiten der CDU werde Christine Trenkle in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten. Auch Rainer Jung (FWV) begrüßte das Vorhaben, für die Fraktion werde Odin Jäger an der Arbeitsgruppe teilnehmen. Heinz Guhl (SPD), der bereits in der früheren Arbeitsgruppe beteiligt war, machte deutlich, dass eine gewisse Stetigkeit notwendig sei.

In der erste Arbeitsgruppe sei man mit 30 Personen gestartet, am Ende waren noch etwa fünf übrig, das Interesse sank massiv. Ein solches Vorhaben sollte ernst genommen werden. Für die SPD wird sich Bernhard Braun einbringen. Auch Ulrich Mescheder (UL) zeigte sich überzeugt, dass man hier viel erreichen könne. Ganz wesentlich aber sei es, dass man sich gleich konkrete Ziele als Messlatte für den Fortschritt setze, um sich nicht zu verheddern. Für die UL wird Isolde Grieshaber mitarbeiten.