In weitem Abstand hatten sie sich auf dem Domplatz niedergelassen. Auf das Tragen von Mund-Nasenschutz konnte verzichtet werden. Darauf hatte, so Initiatorin Malika Lakhal unter dem Beifall der Versammelten, die Polizei, die nur zu Beginn der Aktion vor Ort war, unter Hinweis auf eine entsprechende E-Mail des Landratsamtes vom selben Tag hingewiesen. Man trete für eine „Wiederimplementierung des derzeit ein bisschen außer Kraft gesetzten Grundgesetzes“ ein, so Lakhal.

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„Schützt das Grundgesetz, für freie Impfentscheidung“ war denn auch auf einem Banner zu lesen. Sie sei aber, betonte die Initiatorin später in einem Gespräch mit der BZ, keine Impfgegnerin, sondern trete dafür ein, dass jeder frei entscheiden könne, ob er sich impfen lasse oder nicht. Und sie befürchte, dass die freie Entscheidung für oder gegen eine Impfung bei der Einführung eines Immunitätsnachweises quasi außer Kraft gesetzt werden könnte, da dieser Voraussetzung für die Ausübung zahlreicher Berufe sein könne, fuhr die Ärztin, die nach eigenen Angaben Erfahrung mit Covid-19 auf einer Intensivstation gesammelt habe, fort.

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Still verlief der Protest auf dem Domplatz, auch wenn es gelegentlich zu Gesprächen unter den Protestierenden oder mit Passanten kam.

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