Nachdem das Radon Revital Bad im Zuge des Lockdowns zunächst vollständig geschlossen war, konnte nach Ostern die Therapieabteilung wieder öffnen. Seit der vergangenen Woche wird nun auch das Funktionstraining erneut angeboten. Wann die Einrichtung für die Allgemeinheit wieder die Türen öffnet, ist derzeit nicht absehbar, man ist aber für den „Tag X“ vorbereitet.

Nachdem nach Ostern die Therapieabteilung wieder geöffnet wurde, erfolgte in der vergangenen Woche ein zweiter Schritt: Es wird im Innenbecken nun wieder Funktionstraining (Rehasport auf Rezept) angeboten, wenn auch in etwas anderer Form als bisher. Die Zahl der Teilnehmer der Therapiegruppen wurde von 24 auf zwölf reduziert, Hilfsmittel werden zurzeit nicht benutzt. Die Teilnehmer müssen nach der Therapie auf die 30 Minuten Badezeit, die ihnen sonst zugestanden wird, verzichten.

Und auch auf die gewohnten Wege innerhalb des Bades muss verzichtet werden. Als große Herausforderung bezeichnete es der Geschäftsführer der Einrichtung Bernhard Meyer, die Besucherführung zu organisieren. Aber auch diese Hürde hat man inzwischen genommen, Pfeile weisen den Weg, um Begegnungsverkehr zu verhindern. Kabinen dürfen von maximal zwei Personen genutzt werden, da ist manchmal Geduld gefragt. Und nach jedem Funktionstraining ist erst einmal Desinfektion angesagt.

Wann das Bad mit Innen- und Außenbecken und Sauna wieder für die Allgemeinheit geöffnet werden kann, ist derzeit völlig offen, sowohl Funktionstherapie als auch allgemeiner Badebetrieb sind unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht möglich, erklärte Meyer. Einschränkungen wird es auf jeden Fall geben, so kann die Innensauna lediglich von sechs Personen genutzt werden. Die Liegestühle im Saunagarten und im übrigen Außenbereich des Bades wurden in entsprechendem Abstand aufgestellt, und auch das Gradierwerk ist nicht in Betrieb.