Noch könnte der neue Pfarrer, den die evangelische Kirchengemeinde, sucht, nicht einziehen, doch sein künftiges Wohnhaus nähert sich in großen Schritten der Vollendung. Beim Richtfest freuten sich Vertreter der Kirchengemeinde sowie beteiligte Handwerker und Planer an der zurückliegenden guten Zusammenarbeit und daran, wie schön das Haus schon jetzt zu werden verspricht. Das Fest gab auch den Rahmen, um einen Blick auf die Vorgeschichte des Neubaus zu werfen.

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Die Zimmerleute der Firma MyHaus aus Höchenschwand wünschten in ihrem Richtspruch den zukünftigen Bewohnern und darin Arbeitenden alles Gute und Gottes Segen. Architekt Manfred Sautter erläuterte den Gästen das dem Neubau zugrunde liegende Konzept. Demnach hatte sich die Kirchengemeinde ein zweck- und zeitgemäßes sowie in die Region passendes Gebäude gewünscht, bei dem beim Bau und im späteren Betrieb großer Wert auf die Nachhaltigkeit der Baumaterialien und auf Energieeffizienz gelegt wird. Das Büro Spiecker, Sautter, Lauer aus Freiburg, das als Sieger aus dem dem Bau vorausgegangenen Wettbewerb hervorgegangen ist, habe diese Ziele in der Form eines „modernen Schwarzwaldhauses“ realisiert. Holz habe dabei eine sichtbar tragende Rolle gespielt.

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Kirchengemeinderat Werner Gassert warf im Anschluss einen Blick zurück auf die Vorgeschichte des Neubaus, ausgelöst durch den Wunsch eines Nachbarn des alten Pfarrhauses in der Luisenstraße, Teile des dortigen Grundstücks zu kaufen. Auf Anregung der Landeskirche wurde schließlich das Grundstück mit Pfarrhaus komplett an diesen Nachbarn verkauft – und im Austausch aus dessen Besitz das Baugrundstück am Kalvarienberg erworben. Nach den nicht immer einfachen vier Jahren habe der Kirchengemeinderat nun beim Richtfest erleichtert ein vorläufiges Fazit ziehen können, heißt es in einer Pressemitteilung der Kirchengemeinde: „Was lange währt, wird endlich gut!“ Am Ende des offiziellen Teils dankte Andreas Peter Fritz, Vorsitzender des Ältestenrats, im Namen der Kirchengemeinde allen am Bau Beteiligten und lud zu Imbiss und gemütlichem Austausch ein – was dann auch gerne wahrgenommen wurde.