Weihnachten steht vor der Tür. Davon zeugt auch der Weihnachtsmarkt in St. Blasien, der am Freitag, 6. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, und von Freitag, 13. Dezember, bis Sonntag, 15. Dezember, zum 14. Mal auf dem Domplatz, für jeweils drei Tage mit über 65 Verkaufsständen seine Pforten öffnet. Der Weihnachtsmarkt ist an den Freitagen von 16 bis 21 Uhr, an den Samstagen von 11 bis 21 Uhr und an den Sonntagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. 

Bekannt ist der St. Blasier Weihnachtsmarkt in den letzten Jahren vor allem durch das vielfältige Angebot an anspruchsvollem Kunsthandwerk geworden, das hier neben den kulinarischen Genüssen im Mittelpunkt des bunten Treibens vor der traumhaften Kulisse des Domes steht.

Das Angebot an Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck, Holzwaren, Gastronomie und vielem mehr lässt keine Wünsche offen. Damit bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes keine Langeweile aufkommt, wird ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm angeboten: Verschiedene Chöre und Musikgruppen unterhalten an allen Markttagen.

Pünktlich um 16 Uhr wird der St. Blasier Bürgermeister Adrian Probst, der auch die Schirmherrschaft übernommen hat, am Freitag den Weihnachtsmarkt unter Domgeläut feierlich eröffnen. Der besondere Charme eines der schönsten Weihnachtsmärkte der Region liegt vor allem in der imposanten Kulisse auf dem Domplatz zwischen Alb und dem Dom im Hintergrund sowie dem
St. Blasius-Brunnen im Zentrum. Das große Angebot an Weihnachtsspezereien, Bratwürsten, kulinarischen Spezialitäten aus der Region und Glühwein sowie die festlich geschmückten Verkaufshütten werden die Besucher perfekt auf Weihnachten einstimmen.

Richtig stimmungsvoll wird der Markt, wenn der Abend anbricht. Über tausend Glühbirnen werden den Domplatz festlich illuminieren. Dazu kommen überall zwischen den Marktständen Schwedenfeuer, in der Mitte eingeschnittene, brennende Baumstämme, die nicht nur wohlige Wärme, sondern auch romantisches Licht verbreiten. Rund um den Weihnachtsmarkt wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit weihnachtlicher Livemusik vor dem Domportal, Domführungen, Konzerten, Adventsmeditationen und Gottesdiensten im Dom geben. Kutschfahrten durch die romantische Domstadt und vieles mehr macht den St. Blasier Weihnachtsmarkt zusätzlich zum unvergesslichen Erlebnis.

Schöne Waldweihnacht

Zur Waldweihnacht auf dem Ziegelfeld wird auch in diesem Jahr das Ensemble der Theater-AG des Kollegs St. Blasien die Weihnachtsgeschichte aufführen. <em>Bild: Claus Bingold</em>
Zur Waldweihnacht auf dem Ziegelfeld wird auch in diesem Jahr das Ensemble der Theater-AG des Kollegs St. Blasien die Weihnachtsgeschichte aufführen. | Bild: Claus Bingold

Zum zwölften Mal findet am 4. Advent, Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr, die St. Blasier Waldweihnacht unter freiem Himmel am Ziegelfeld bei St. Blasien statt.

Das Ziegelfeld, ehemalige klösterliche Hochalm, liegt oberhalb von St. Blasien mit Blick auf die Stadt und ihrem Dom. Als Kulisse dient eine alte Scheune. Der Weg von der Loipenhütte dorthin, rund 500 Meter, führt über einen mit Fackeln beleuchteten, kurzen Schneewanderweg. Stimmungsvoll werden die Besucher bei der Ankunft am Schauplatz musikalisch empfangen.

Auf dem Ziegelfeld erwartet die Teilnehmer ein etwa einstündiges Programm. Kurzweilige Geschichten und ein Weihnachtsspiel der Theater-AG des Kollegs St. Blasien unter Leitung von Klaus-Peter Schönfeld werden von Liedern unter anderem von einem Chor, dem Trompeter Roland Schäuble und der Stadtmusik umrahmt.

Treffpunkt und Beginn der Veranstaltung ist bereits ab 17 Uhr an der Loipenhütte St. Blasien. Pünktlich um 18.10 Uhr rufen die Hirten zum Fackelzug in Richtung Ziegelfeld. 19.15 Uhr geht es wieder zur Loipenhütte zurück. Fackeln werden an der Loipenhütte verkauft. Bewirtung an der Loipenhütte gibt es sowohl vor als auch im Anschluss an die Waldweihnacht. Die Teilnahme an der Waldweihnacht ist kostenlos und auf eigene Gefahr.

Neujahrskonzert

Das traditionelle festliche Neujahrskonzert findet am Mittwoch, 1. Januar, 15.30 Uhr, im Dom St. Blasien statt. Das Konzert wird von Andrei Kavalinski (Trompete), Solotrompeter des Französischen Nationalorchesters Paris, und Bernhard Marx (Orgel) gestaltet.
Bild: Dima Kovalevich