Oberbürgermeister Klaus Eberhardt sieht in der Nollinger Straße die Entwicklung zu mehr Urbanität. Der Bau- und Umweltausschuss behandelte eine entsprechende Bauvoranfrage für zwei große Mehrfamilienhäuser an der Ecke zur Eichamtstraße. Die Anfrage löste in der Sitzung keine große Diskussion aus.

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Derzeit sind die drei Grundstücke an der Ecke Nollinger Straße zur Eichamtstraße noch bebaut. Das Gewerbe in den dicht aneinander gedrängten Gebäuden ist zum Großteil schon ausgezogen. Der Bau- und Umweltausschuss behandelte eine Bauvoranfrage zum Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage auf den drei Grundstücken.

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Alexandra Foglia von der Baurechtsabteilung führte aus, dass parallel zur Nollinger Straße ein 36 Meter langes Gebäude mit vier Vollgeschossen und einer Gebäudehöhe von zwölf Metern geplant ist. In der Eichamtstraße soll ein 25,5 Meter langes Gebäude mit drei Vollgeschossen und Attika mit einer Gebäudehöhe von 11,65 Metern entstehen. In Absprache mit der Stadtplanungs- und Umweltabteilung wurde das Gebäude bis auf 2,5 Meter an die Nollinger Straße heran gerückt, um zur Stadtmitte hin eine optische Verengung zu erzielen. Das Gebäude in der Eichamtstraße konnte dadurch auch verlängert werden.

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Die Anzahl der Wohneinheiten ist noch nicht bekannt, sagte Foglia. Der Bauträger habe eine mündliche Zusage für sozialen Wohnungsbau gegeben. Es sei geplant, alle Parkplätze in einer Tiefgarage unterzubringen.

Auf die Frage von CDU-Gemeinderat Rainer Vierbaum verneinte Foglia, dass dort wieder Gewerbe angesiedelt werde. SPD-Gemeinderätin Karin Paulsen-Zenke fand die Viergeschossigkeit wenig ansprechend und kritisierte, dass das Gebäude so nah an die Nollinger Straße gerückt wurde, statt dort auch Stadtbäume zu setzen. Foglia erwiderte, dass bei 2,5 Metern Abstand zur Straße noch Platz für Bäume bliebe.

Ecke wird urbaner

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt war gestalterisch mit der Bauvoranfrage zufrieden, da zwei Gebäude statt einer Übereckbebauung geplant waren. Die Nollinger Straße verändere sich zu mehr Urbanität, verwies Eberhardt auf die Bebauung auf dem Grundstück der ehemaligen Metzgerei Sandel.

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