Die sinkenden Infektionszahlen haben inzwischen auch einen positiven Einfluss auf die Feuerwehren. Nach bald anderthalb Jahren Ausbildungsstopp für Lehrgänge auf Landkreisebene konnte im Mai endlich wieder eine Grundausbildung am Hochrhein stattfinden. Diese wurde Anfang Juni erfolgreich abgeschlossen.

Alle Teilnehmer bestehen Prüfung

Alle 16 Teilnehmer aus sieben Feuerwehren und Werksfeuerwehren haben sowohl die praktische als auch die theoretische Prüfung bestanden und dürfen jetzt, sofern sie volljährig sind, bei Einsätzen in ihren jeweiligen Wehren mit ausrücken. Erfreulicherweise waren auch mehrere Quereinsteiger dabei, da sich ansonsten der Nachwuchs zum größten Teil aus den Jugendfeuerwehren rekrutiert.

Der Lehrgang war allerdings nur unter strengen Auflagen möglich. So mussten sich alle Teilnehmer zwei Mal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen, soweit möglich Abstand halten und während den Ausbildungen permanent eine FFP-2-Maske tragen.

Weiter wurden die Gruppen und das verwendete Material komplett vom täglichen Einsatzdienst abgeschottet. Auch wurde die Teilnehmerzahl von 24 auf 16 reduziert und diese wiederum in zwei Gruppen aufgeteilt, die keinen Kontakt miteinander hatten.

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Die eine Gruppe wurde von der Feuerwehr Rheinfelden, die zweite von der Feuerwehr Grenzach-Wyhlen ausgebildet. An insgesamt 14 Übungsabenden und vier Samstagen wurden in mehr als 70 Stunden Ausbildung die theoretischen und praktischen Grundlagen für einen Einsatzdienst in der Feuerwehr unterrichtet.

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Neben dem Löschen von Feuern ging es auch um technische Hilfeleistungen, Erste Hilfe bei medizinischen Notfällen und zahlreiche andere Themen, mit denen die Wehren konfrontiert werden. Dennoch stehen die Teilnehmer erst am Anfang. Sie müssen ihr Wissen nun in zahlreichen Übungen vertiefen. Auch haben sie je nach Eignung und Interesse noch zahlreiche weitere Lehrgänge vor sich, in denen sie weiteres Fachwissen erlernen.