Die Freien Wähler aus Herten pochen darauf, dass in der Bahnhofstraße zwischen dem Mattenbach und dem Bahnhof auf Höhe der beiden Bushaltestellen ein Zebrastreifen installiert und eine Geschwindigkeitsreduzierung verordnet wird.

Anträge bereits abgelehnt

Entsprechende Anträge hatten die Freie Wähler bereits im Oktober gestellt. Diese seien jedoch von der Stadt schon im Vorfeld abgelehnt worden. Diskutiert wurden die Anträge auch im Ortschaftsrat. Man habe sich geeinigt, einen Vertreter des Ordnungsamts zum Thema einzuladen, so Matthias Reiske.

Zwei Termine mit Ordnungsamt abgesagt

Nachdem die Stadt nun zwei Mal einen Termin mit einem Vertreter des Ordnungsamts abgesagt habe, sind die Freien Wähler verärgert. Vor allem die Aussage, dass das Thema „aus Wahlkampfgründen“ derzeit nicht behandelt werde, und deshalb auch die Amtsleiter Tiefbau, Tobias Obert, sowie Ordnungsamtsleiter Dominic Rago nicht an entsprechenden Sitzungen teilnehmen würden, stieß den Freien Wählern unangenehm auf. Luft verschaffte sich Reiske mit seinen Kollegen Frank Vogt und Michael Zerfaß in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats am Montag.

Sie verlangen bis zum 3. Juni eine Stellungnahme

In einem Schreiben an das Ordnungsamt, an die Ortsverwaltung und an den Ortschaftsrat teilten sie mit, dass sie schockiert und enttäuscht darüber seien, mit welchen Argumenten und wie man mit ihnen und dem gesamten Ortschaftsrat umgehe. Mithin wolle man auch die dritte Terminverschiebung nicht hinnehmen. Man verlange von der Ortsvorsteherin und der Verwaltung bis zum 3. Juni eine Stellungnahme dazu.

Man fühlt sich nicht ernst genommen

Weiter formulierten die Freien Wähler, dass die Verwaltung mit ihrer Haltung zu verstehen gebe, dass ein Wahlkampf ganz offenbar wichtiger sei, als die Belange und die Sicherheit der Hertener Bürger. Daher habe man das Gefühl, dass die Besorgnisse der Hertener Bürger von der Stadt nicht ernst genommen würden.

Ortsvorsteherin sagt Verkehrsschau zu

Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller verwies indes darauf, dass die Stadt „von höchster Stelle“ so entschieden habe. Gleichermaßen sagte sie eine Verkehrsschau im Herbst dieses Jahres für das gesamte Stadtgebiet zu.

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