Seit gut drei Monaten gibt es die Schweizer Crevetten aus Fricktaler Produktion zu kaufen. Im April konnte bei der Shrimps-Farm in Rheinfelden die erste „Ernte“ eingefahren werden. „Wir bauen aktuell verschiedene Absatzkanäle wie Direktvertrieb, Detailhandel und Gastronomie auf. Bis anhin konnten wir mehrere Tonnen ausliefern“, erklärt Rafael Waber, Geschäftsführer des Unternehmens Swiss Shrimp AG.

Mengen nehmen monatlich zu

Die Mengen nehmen monatlich zu. „Die volle Auslastung erwarten wir im Verlaufe des Jahres 2020“, so Waber. Dann ist mit einer Jahresproduktion von rund 60 Tonnen zu rechnen. Waber ist zufrieden mit dem bisherigen Verlauf: „Obwohl wir noch praktisch keine Kommunikationsbemühungen unternommen haben, wurden unsere Erwartungen erfüllt. Die vorhandenen Shrimps in den Becken können verkauft werden.“

Bei Migros und in Restaurants

Im Detailhandel sind sie in rund 50 Verkaufsstellen der Migros Aare und Migros Basel erhältlich, im Fricktal in Frick und Rheinfelden. Zudem kann man die Fricktaler Crevetten auch in zirka 50 Restaurants probieren. „Bezüglich Gastronomie befinden wir uns aber noch in der Startphase. Der Verkauf legt jede Woche zu“, so Waber. Auch der eigene Onlineshop ist bereits aktiv, derzeit aber noch mit Selbstabholung.

Markt nimmt Produkt gut an

Das Produkt werde vom Markt gut aufgenommen. Die Kunden würden eine geschmackvolle Delikatesse mit transparenten Infos über die Aufzucht erwarten. Die Shrimps-Farm kann Wärme und Salz von der benachbarten Saline Riburg beziehen. Auf dem dortigen Areal der Saline, auf dem das Gebäude der Shrimps-Farm steht, hat es Landreserven für einen möglichen Ausbau.

Team will sich nicht übernehmen

„Das ist für uns ein Thema. Wir müssen aber zuerst Erfahrungen sammeln und die Prozesse optimieren. Wir sind ein kleines Team, müssen uns daher auf die Kerntätigkeiten fokussieren und dürfen uns nicht übernehmen“, so Waber. Visionär sei man als Jungunternehmer aber trotzdem.

Waber persönlich isst die eigenen Crevetten am liebsten gebeizt. „Ich habe dafür vier Gewürzmischungen konzipieren lassen.“