Mit Blaulicht wurde der zukünftige Rathauschef Sebastian Stiegeler, der die Wahl am Sonntag mit 67,3 Prozent gewonnen hatte, von der Feuerwehr vom Rathaus zum Haus des Gastes gefahren, wo bereits sehr viele Bürgermeister aus der Region, Landrat Martin Kistler und eine große Zahl von Bürgern auf die Bekanntgabe des Wahlergebnisses warteten.

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„Es war ein fairer Wahlkampf“, stellte Bürgermeister Stefan Dorfmeister fest, der 2003 als Nachfolger von Werner Rautenbach ins Amt gewählt wurde. Er dankte den beiden Kandidaten Sebastian Stiegeler und Peter Grün, „dass sie für Höchenschwand gekämpft haben“. Auch der Wahlsieger bedankte sich bei dem Mitbewerber, durch den spannenden und fairen Wahlkampf habe er sich besonders anstrengen müssen, die Menschen zu überzeugen.

Anstehen: Die Bürgermeister der Region gratulieren Sebastian Stiegeler (von links): Adrian Schmidle (Murg), Tobias Gantert (Ühlingen-Birkendorf), Ulrich Krieger (Laufenburg) und Johannes Albrecht (Feldberg).
Anstehen: Die Bürgermeister der Region gratulieren Sebastian Stiegeler (von links): Adrian Schmidle (Murg), Tobias Gantert (Ühlingen-Birkendorf), Ulrich Krieger (Laufenburg) und Johannes Albrecht (Feldberg). | Bild: Pichler, Stefan

„Ich bin total platt und ich bin überaus glücklich“, sagte Stiegeler, als er ans Mikrofon trat. Das Wahlergebnis und auch das Interesse der vielen Menschen im Saal deuteten auf eine gute Basis für seine Arbeit, sagte der 37-Jährige. Nach der anstrengenden Zeit des Wahlkampfes galt sein großer Dank seiner Partnerin und seinem Sohn, die oft auf ihn verzichten mussten, wie er sagte.

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Am Abend waren auch seine Familie und etliche Freunde gekommen. „Es ist eine tolle Familie, das hat mich geprägt“, sagte er. Und „mit dieser Prägung darf ich acht Jahre lang ihr Bürgermeister sein“. Er sei sich sicher, dass er gemeinsam mit dem Gemeinderat und zusammen mit den Bürgern gute Lösungen finden werde, „um den Ort dorthin zu führen, wo wir ihn gerne haben“, betonte der Wahlsieger.

Viele Bürger, Peter Grün und etliche Funktionsträger reihten sich schließlich in eine lange Schlage ein, um ihrem neuen Bürgermeister zu gratulieren, bevor sie die Wahl noch einige Zeit feierten: Stiegeler hatte die Bürger zum Freibier eingeladen.