Der zehnte Stroh­skulpturenwettbewerb findet von 8. September bis 13. Oktober auf einer Wiese beim Bauernmarkt in Frohnschwand statt. Schon seit einiger Zeit sind die elf beteiligten Vereine aus Höchenschwand in Schöpfen, Scheunen und Garagen rund um den Höchenschwanderberg dabei mit viel Liebe zum Detail Figuren herzustellen.

Auch Mitglieder der Guggenmusik Schorebord Krächzer arbeiten an ihrer Skulptur.
Auch Mitglieder der Guggenmusik Schorebord Krächzer arbeiten an ihrer Skulptur. | Bild: Stefan Pichler

Fleißig wird Stroh geflochten und an den unterschiedlichen Grundgerüsten gearbeitet. Die fleißigen Helfer treffen sich seit mehreren Wochen in der Regel zwei Mal in der Woche, damit die Figuren auch rechtzeitig fertig werden. So kommen bei einigen Vereinen bis zu 1000 Arbeitsstunden zusammen, schließlich bleiben nur noch wenige Tage bis zum Eröffnungstermin am Sonntag, 8. September, um 11 Uhr.

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Als die Idee zu diesem Wettbewerb vor 20 Jahren entstanden ist, hatte wohl niemand daran geglaubt, dass diese Veranstaltung sich zu einem Besuchermagneten entwickeln würde, die regelmäßig bis 50 000 Besucher anzieht. An der zehnten Auflage des Wettbewerbs beteiligen sich der Zapfwellenverein, die Feuerwehr, die Landfrauen vom Höchenschwanderberg, der Tennisclub, der Sportverein, die katholische Frauengemeinschaft, die Narrenzunft, die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern, die Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern, die Guggenmusik Schorebord Krächzer und die Landjugend. Welche Skulpturen in diesem Jahr entstehen, bleibt derzeit noch ein Geheimnis, das erst kurz vor der Eröffnung des Strohskulpturen-Wettbewerbs gelüftet wird.

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Zusätzlich zur Präsentation der Strohskulpturen gibt es in den sechs Ausstellungswochen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, sodass sich auch ein Wiederholungsbesuch lohnt. So zeigen beispielsweise die Drescherburschen vom Estelberg aus Albbruck, wie in früheren Zeiten das Korn aus den Halmen gedroschen wurde und wie schweißtreibend und staubig diese Arbeit war.

Das Programm

Außerdem besuchen Alpakas das Ausstellungsgelände und verschiedene Musikkapellen werden die Besucher unterhalten. Beim „Wirtetermin“ der Feuerwehr werden historische Feuerwehrfahrzeuge zu sehen sein. Das gesamte Rahmenprogramm kann auf der Internetseite der Touristinformation Höchenschwand (www.strohskulpturen-hoechenschwand.de) eingesehen werden.

Die Prämierung

Ein Höhepunkt im Programm des Strohskulpturenwettbewerbs ist schließlich die Prämierung der Figuren am 5. Oktober. Wie bei früheren Wettbewerben, entscheiden die Besucher durch die Abgabe einer Stimmkarte über den Sieger des Wettbewerbes. Den handgeschnitzten Wanderpokal erhält der Verein, dessen Skulptur die meisten Stimmen der Besucher auf sich vereinen konnte.