Der Startschuss für den Bau des Stützpunktes Häusern/Höchenschwand der Straßenmeisterei Bonndorf ist gefallen: Am Dienstag griffen Landrat Martin Kistler, Bürgermeister aus der Region, Mitarbeiter vom Straßenbauamt und Architekt Jan Schweitzer beim ersten Spatenstich zur Schippe.

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Um den Beginn der Bauarbeiten würdig zu begehen, waren Bürgermeister Thomas Kaiser (Häusern) und Stefan Dorfmeister (Höchenschwand) sowie weitere Bürgermeisterkollegen erschienen. Der Stützpunkt liegt auf Höchenschwander Gemarkung, hat aber eine Häuserner Postanschrift. Für eine leistungsfähige Volkswirtschaft seien eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und reibungslose Verkehrsabläufe Voraussetzung, so der Landrat. Dazu trage die Straßenmeisterei Bonndorf mit der Bewirtschaftung von rund 300 Straßenkilometern entscheidend bei, fuhr er fort. Der Stützpunkt sei zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht der Straßenmeisterei unverzichtbar.

1,4 Millionen Euro Kosten

Der Neubau besteht aus einer Fahrzeughalle mit Platz für drei Großfahrzeuge (Unimog, Lastwagen, Mannschaftsfahrzeug), er bietet ferner Platz für Anhänger und Gerätschaften. Benachbart befindet sich eine Waschhalle. Ein zweistöckiger Sozialtrakt bietet Platz für Verwaltung, Sozialräume, Geräte- und Materiallager sowie Technikraum. Darüber hinaus bietet der Betriebshof neben den beiden Streusalzsilos sieben Parkplätze. Die Kosten für das Projekt bezifferte Kistler auf rund 1,4 Millionen Euro.

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Architekt Jan Schweizer (Blumberg) nannte weitere Zahlen: 20 Gewerke von A wie Abriss bis Z wie Zimmererarbeiten wurden vergeben, zehn an Firmen aus dem Landkreis, sieben an Firmen aus benachbarten Landkreisen und drei aus anderen Landkreisen. Trotz einer dreiwöchigen Verspätung liege man gut im Plan, man rechne damit, den Rohbau bis August oder September fertigstellen zu können, sagte Schweizer.