Das Maxim Kowalew-Don Kosaken-Ensemble begeisterte am Mittwoch im Kursaal des Haus des Gastes in Höchenschwand. Auf dem Programm standen russisch-orthodoxe Kirchengesänge, einige Kosakenlieder und russischen Volksweisen. Natürlich durften dabei das weltbekannte „Wolgalied„ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ nicht fehlen.

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In Höchenschwand trat das aus 14 Sängern bestehende Ensemble in einer kleinen Besetzung auf. Die rund 100 Besucher waren dennoch von der strahlenden Kraft und Reinheit der sieben ausgebildeten Bass-, Bariton- und Tenorstimmen beeindruckt und verzaubert.

Keine Showeffekte und technische Unterstützung

In schlichten schwarzen Uniformen, breiten Ledergürteln und den typischen Kosakenstiefeln bekleidet, traten die Sänger auf die Bühne. Schon bei den ersten sakralen Liedern fiel auf, dass das Ensemble auf jegliche Showeffekte und technische Unterstützung verzichtete. Umso intensiver wirkte die stimmliche Ausdruckskraft des Vortrages auf die Zuhörer. Nach zwei eher melancholischen sakralen Liedern und einem Volkslied aus Georgien folgte mit „Der alten russischen Legende von den 12 Räubern“ ein erster Höhepunkt des ersten Konzertteils. Der Basssänger Dimitrij Belov brillierte dabei mit einer Stimme, die schier unglaubliche Tiefen erreichte. Mit langanhaltendem Beifall bedankten sich die Gäste für dieses Gesangserlebnis.

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Nach dem bekannten „Abendglocken“ folgte mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Bortnijanskij, ein weiteres bekanntes russisches Lied. Den Solopart übernahm hier der Tenor Aliaksandr Lushchyk, der nicht nur mit seiner strahlenden Tenorstimme, sondern auch mit der Technik seiner weichen Kopfstimme überzeugte, mit der er mühelos die höchsten Töne dieser Komposition singen konnte.

Traditionelle russische Volksweisen

Im zweiten Konzertteil widmete sich das Ensemble vorwiegend den traditionellen russischen Volksweisen und Kosakenliedern, wobei sich die Tenor -und Basssänger in den Soloparts abwechselnden. Am Akkordeon begleitete nun Nikolai Bykov. Nach einigen Volksweisen wie „Hinter dem Don“, „Katjuschka oder „Der Weg ist lang“ begeisterte der Tenor Aliaksandr Lastouski mit dem weltbekannten Wolgalied, gesungen in deutscher Sprache. Es folgte das ebenfalls sehr bekannte „Stenka Rasin„, ausdrucksstark dargeboten von dem Bassbariton Vladimir Salodki.

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Mit der russischen Weise „Marusja“ und dem traditionellen „Kalinka“ ging ein Konzertabend zu Ende, der den Freunden der russischen Folklore noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Für den langanhaltenden Applaus bedankten sich die sieben Sänger mit drei weiteren Zugaben.