15 Stellplätze hatte der Entwurf der Änderung des Teilbebauungsplanes Bachmatt-Bärenstieg Ost II für den geplanten Wohnmobilstellplatz vorgesehen. Nachdem jedoch Anwohner Einwendungen, insbesondere in Hinblick auf Lärmbelästigungen, vorgebracht hatten, wurde die Anzahl der Stellplätze auf sechs verringert und auf die weiteren Stellplätze im nördlichen Bereich des Geländes verzichtet.

Der Wohnmobilstellplatz soll sechs statt zunächst 15 Plätze erhalten. Das hat der Gemeinderat am Montag entschieden.
Der Wohnmobilstellplatz soll sechs statt zunächst 15 Plätze erhalten. Das hat der Gemeinderat am Montag entschieden. | Bild: Christiane Sahli

Der geänderte Entwurf wird nun offengelegt. Bei den ursprünglichen Planungen war die gesamte zur Verfügung stehen Fläche eingezogen worden, neun Plätze sollten auf der Nordseite des Geländes, sechs auf der Südseite entstehen. Anwohner hatten gegen die Planungen Einwendungen erhoben, sie befürchten Lärmbelästigungen nicht nur durch Verkehrslärm, sondern auch durch Musik und Feste. Die Gefahr von Belästigungen durch Feste sieht Planer Till Fleischer jedoch als gering an, wie er in der Gemeinderatssitzung am Montag erklärte. Erfahrungsgemäß gingen von einem Wohnmobilstellplatz keine derartigen Lärmbelästigungen aus, es handele sich nicht um einen Campingplatz, fuhr er fort.

Was die Zahl der Stellplätze betrifft, wurde diese im Interesse der Anwohner reduziert, geplant sind nur noch sechs Stellplätze auf der Südseite des Platzes. Für die Belastung durch Fahrgeräusche könne eine Frequenz von einer Fahrbewegung pro Stellplatz ausgegangen werden, also bei den derzeitigen Planungen sechs Fahrbewegungen pro Tag. Dies stelle im Verhältnis zu dem bereits vorhandenen Verkehrsaufkommen keine gravierende Erhöhung dar, so Fleischer.

Was den Bolzplatz betrifft, soll dieser zunächst erhalten werden. Der Bebauungsplan lässt allerdings die Möglichkeit offen, auf dieser Grünfläche fünf weitere Stellplätze einzurichten. Aber auch dann sei keine gravierende Erhöhung des Verkehrsaufkommens gegeben, so der Planer. Der Rat billigte den von Fleischer vorgestellten Änderungsentwurf des Teilbebauungsplanes, dieser wird nun erneut offengelegt.