Am Klinikum Friedrichshafen ist man gut vorbereitet auf eine steigende Anzahl von Corona-Fällen. Erste Patienten werden hier bereits stationär behandelt. Die Klinik hat die Zahl seiner Intensivbetten mehr als verdoppelt. Dass die Zahl der Patienten nun täglich langsam steigen wird, darauf ist der Klinikverbund nach dreiwöchiger intensiver Arbeit eingerichtet.

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Wenn sich die Corona-Krise weiter zuspitzt, könnten die Krankenhäuser am Hochrhein überlastet sein. Dafür gibt es aber bereits einen Notfallplan: Die Kur- und Rehakliniken im Waldshut sollen Akutpatienten aus den Spitälern übernehmen. Auch Reha-Einrichtungen in Bad Säckingen bereiten sich darauf vor. Laut Notfallplan kommen neben Reha-Einrichtungen grundsätzlich aber auch Hotels und Hallen in Betracht.

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„Wir sind besorgt, aber Panik ist unbegründet“, das sagt Dr. Bernhard Hoch, Geschäftsführer der Kliniken des Landkreises Lörrach. Erklärtes Ziel ist es, die Verantwortung gemeinsam zu tragen: Auf steigende Corona-Infektionen und kommende schwere Krankheitsverläufe ist man auch hier vorbereitet. Alle behandlungsbedürftigen Corona-Patienten werden derzeit im Kreiskrankenhaus in Lörrach behandelt. Daneben läuft der normale Betrieb der Notaufnahme weiter.

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In Konstanz und Singen bestehen insgesamt 50 Beatmungsplätze – weitere Plätze und die Anschaffung zusätzlicher Beatmungsgeräte sind laut einer Sprecherin geplant. In beiden Kliniken werden drei Menschen mit Covid-19 stationär betreut, eine davon intensiv. Schon vor zwei Wochen hatten die Kliniken hier mit den Vorkehrungen begonnen.

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Die große Corona-Welle steht am Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen noch bevor. Jochen Früh, Leiter des Gesundheitsamts, sagt, dass er davon ausgehe, dass die Corona-Fälle exponentiell steigen werden. Aus diesem Grund treffen der Landkreis und das Schwarzwald-Baar Klinikum Vorbereitungen, um für eine größere Zahl an Corona-Patienten gerüstet zu sein. Am Klinikum werden derzeit Ärzte und Pflegekräfte in der Versorgung von Corona-Patienten intensiv geschult.

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Die Klinik in St. Blasien (Schwarzwald) ist spezialisiert auf die Behandlung von schweren Atemwegserkrankungen und erweitert nun die Kapazitäten, um möglichst viele Corona-Patienten aufnehmen zu können. „Unheimlich viel“ werde derzeit in der Klinik vorbereitet, sagt deren Geschäftsführer Hans-Werner Kuska. Damit reagiere man auf die Bitte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, alle Kliniken mögen überprüfen, ob sie die Beatmungskapazitäten erweitern können. Das Spital brauche dazu aber noch dringend Personal und weitere Beatmungsgeräte.

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