Mit frischem Geld und einem Investor im Rücken geht der Nachfolger des insolventen Küchenbauers Alno dieser Tage an den Start. Außer dem Namen haben beide Betriebe aber wenig gemein. Was Umsatz und Stückzahlen angeht ist die Neue Alno nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ein Nachteil muss das nicht sein. Zum ersten Mal scheint es, als erkenne das Management die Realitäten an. Alte Zöpfe werden abgeschnitten. Überflüssige Dienstwagen? Weg damit! Teure Altverträge? Werden jetzt neu verhandelt.

Statt auf aufgeblähte Konzernstrukturen und Großmannsucht setzt das neue Management auf Kostenbewusstsein und Eigenverantwortung. Auf die Tugenden eines kleinen Mittelständlers also, der die Neue Alno ist. Das könnte aufgehen. Ein Unsicherheitsfaktor aber bleibt: Firmen-Chef Sandmann war auch schon in der alten Alno aktiv. Deren Management droht in den juristischen Streit um die Alno-Pleite hineingezogen zu werden. Gut möglich, dass das zur Hypothek des Neustarts wird.

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