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Wirtschaftsredaktion

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Das sind aktuell die wichtigsten Themen.
Waldkirch „Raues Klima“ in der Welt der Mikrochips: Chip-Krise macht badischem Sensor-Marktführer Sick zu schaffen
Die Versorgung mit Elektronik-Bauteilen ist auch bei dem Waldkircher Mittelständler immer angespannter. Das Geschäftsjahr 2020 lief dennoch vergleichsweise gut. Der Gewinn konnte gesteigert werden und tausende Mitarbeiter arbeiten nun voll flexibel.
Im Sick-Standort in Donaueschingen bedient eine Mitarbeiterin einen Roboterarm. Sick hat 2020 in Deutschland mehr als 100 Mitarbeiter aufgebaut. Bild: Sick
Was sonst noch wichtig ist
Schiltach Sanitärhersteller Hansgrohe setzt beim Duschen auf Digitalisierung – und kommt gut durch das Corona-Jahr
Eine Dusche, die sich der Stimmung anpasst – so stellt sich der Sanitärhersteller Hansgrohe das Duschen der Zukunft vor. Das Unternehmen aus dem Schwarzwald setzt auf intelligente Technik, Emotionen und Wohlbefinden. Dafür baut es am Hauptstandort in Schiltach Personal auf. Im Corona-Jahr 2020 steigert der Armaturenhersteller das Betriebsergebnis um 9 Prozent auf 197 Millionen Euro.
Ob Tannenduft unter der Dusche, ein Wasserstrahl wie ein Regenguss oder Bilder von Wellen – die digitale Duschtechnologie Raintunes von Hansgrohe lässt sich individuell steuern. Der Sanitärhersteller aus dem Schwarzwald steigt mit dem Produkt in das Segment des Smart Living ein.
Konstanz Rückenschmerzen im Homeoffice: Warum der Arbeitgeber für einen guten Bürostuhl sorgen muss
Viele Arbeitnehmer sind wegen Corona ins Homeoffice gewechselt. Doch immer mehr haben mit Rückenschmerzen und Verspannungen zu kämpfen, weil das Arbeiten am Laptop nicht optimal ist. Dabei muss der Arbeitgeber eigentlich schon vor Auftreten gesundheitlicher Probleme handeln.
Auf die Dauer ist die Arbeit am Laptop nicht gut für die Gesundheit. Ein schlecht ausgestatteter Arbeitsplatz kann zu Rückenschmerzen und Verspannungen führen. Hier sind Arbeitgeber in der Pflicht.
Corona Zählen Corona-Schnelltests im Betrieb zur Arbeitszeit?
Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern inzwischen Schnelltests vor der Arbeit an, in manchen Firmen sind sie sogar verpflichtend. Meist finden sie statt, bevor es morgens an den Arbeitsplatz geht – ist das dann schon Arbeitszeit? Ein Arbeitsrechtler gibt eine klare Antwort.
Schnelltests beim Laserspezialisten Trumpf in Ditzingen. Hier nutzt der Mitarbeiter die Zeit für ein Telefonat – aber was gilt generell?
Impfungen Kampf gegen Corona: Firmen in der Region stehen vor Impf-Offensive
Mehrere Mittelständler und Großfirmen planen, ihre Belegschaften so schnell wie möglich durchzuimpfen. Der Autozulieferer ZF hat in Serbien bereits mit Impfungen begonnen. Die Impfreihenfolge soll überall gewahrt bleiben.
Ein geimpfter Mitarbeiter sitzt im BASF-Impfzentrum im Wartebereich, in dem mögliche Nebenwirkungen der Corona-Impfung beobachtet werden. Die Firma in Ludwigshafen hat ein Modellprojekt zur Impfung ihrer Mitarbeiter begonnen.
Ausbildung Im deutsch-Schweizer Grenzgebiet gibt es immer weniger Lehrlinge: Corona sorgt für besonders große Einbrüche
Die Corona-Krise hat dem Ausbildungsmarkt historische Rückgänge beschwert. Besonders hart scheint die deutsch-Schweizer Grenzregion getroffen zu sein. Hier leiden Handel, Tourismus und Gastronomie stark unter Schließungen.
Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an einem Werkstück. Es gibt immer weniger Azubis
Markdorf Bei Conti Temic in Markdorf sollen bis zum Jahresende 19 Stellen abgebaut werden
Die Vereinbarung ist unterzeichnet, das Sparprogramm des Automotive-Konzerns Continental für seinen Standort im Gewerbegebiet Riedwiesen steht fest. 19 der rund 300 Mitarbeiter sind betroffen. Im Herbst war noch die Rede von 52 Stellen, die in Markdorf auf der Kippe stehen könnten. Sechs Monate haben Arbeitgeber und Betriebsrat verhandelt. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER nehmen beide Seiten Stellung zu dem Ergebnis.
Nach einem halben Jahr der Verhandlungen steht nun fest: Bei Conti Temic in Markdorf sollen 19 der rund 300 Arbeitsplätze abgebaut werden. Im Herbst war man noch von 52 Stellen ausgegangen, die auf der Kippe stehen.
Konstanz Geldautomaten der Volksbank Konstanz werden weniger genutzt: Pandemie befeuert Bezahlen ohne Bargeld
Das kontaktlose Bezahlen lässt den Bedarf an Bargeld sinken. Die Corona-Pandemie treibt diesen Trend auch bei der Volksbank Konstanz voran. Diese konnte zudem ihre Bilanzsumme im Jahr 2020 um 9,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro steigern. Und profitierte vom anhaltenden Immobilienboom und hohen Kundeneinlagen.
Sabine Meister und Martin Schuhmacher, Vorstände der Volksbank Konstanz, setzten in der Corona-Krise auf Kundenkontakt.
Impfstoffe 300 Millionen Impfdosen Made in Tübingen: Curevacs ehrgeizige Pläne
Die Schwäbische Pharma-Firma Curevac hofft auf eine Impfstoffzulassung im Frühsommer. Schützenhilfe leistet der Bayer-Konzern. Der mögliche Impfstoff hat immense Vorteile. Er ist einfacher als Butter oder Milch lagerbar und zum Impfen reichen geringste Mengen aus
Ein Mitarbeiter pipettiert in einem Labor des Unternehmens Curevac eine blaue Flüssigkeit. Die Virus-Varianten erhöhen die Komplexität für die laufende klinische Stufe 3.
Schweiz Wie blicken deutsche Skigebiets-Betreiber auf den Schweizer Wintersport-Sonderweg mit geöffneten Ski-Pisten, Bergbahnen und Hotels?
Mit Kritik haben die Nachbarländer im Dezember auf die Öffnung der Schweizer Ski-Gebiete reagiert. Nach dem Winter zeigt sich: Die Angst vor einem zweiten Ischgl ausgelöst durch den eidgenössischen Sonderweg war unbegründet. Stattdessen hätten sich Betreiber der Wintersport-Gebiete im Schwarzwald gewünscht, dass die Politik ihre Vorschläge zur Öffnungskonzepten gehört hätte.
Ende Januar 2021 in Anzere im Wallis: Hier ergibt das Warnschild „Halten Sie Abstand“ und „Maskenpflicht“ am Skilift offensichtlich Sinn.
Rheinfelden Russischer Konzern übernimmt Aluminiumhütte Rheinfelden: Kampf um Patente oder einfach ein Schnäppchen?
Nach wochenlanger Unsicherheit darf Rusal, ein russischer Aluminium-Riese, einen spezialisierten Mittelständler vom Hochrhein übernehmen. Steckt mehr dahinter als nur ein gutes Geschäft?
Alubarren wie diese sind eines der Ausgangsprodukte für Speziallegierungen des Betriebs aus Rheinfelden.
Natur Der stille Tod der Streuobstwiesen: Wie Baden-Württemberg das Aushängeschild seiner Kulturlandschaft verliert
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände ökologisch wertvoller Obstwiesen im Südwesten um 60 Prozent zurückgegangen. Im Rennen mit Apfel-Hochleistungsplantagen sind sie hoffnungslos unterlegen. Staatlich gefördert werden vor allem Großerzeuger und die Saftindustrie, nicht die kleinen „Stückles-Besitzer“.
Ein letzter, vergessener Apfel, hängt nach dem Winter noch an einem Baum auf einer Streuobstwiese. Nirgends sonst in Mitteleuropa gibt es noch so große Bestände wie im Südwesten. Aber wie lange noch?
Arbeitsmarkt Wie geht das Arbeiten, ohne die Kollegen zu kennen? Zwei Berufsneulinge aus der Region erzählen
Tausende Jobeinsteiger lernen unter Bedingungen des Homeoffice ihre Kollegen nicht mehr kennen. Kann das gutgehen? Wir haben zwei Berufs-Neulinge bei Vaude und Wetter.com begleitet.
Ein Mann arbeitet im Homeoffice, während im Vordergrund sein Kind spielt. Wer im letzten Jahr einen neuen Job begonnen hat, hat seine Kollegen in vielen Fällen noch nicht live gesehen.
Pfullendorf Das Oma-Hörbuch: Mit den Huhubooks aus Pfullendorf können auch entfernt lebende Großeltern den Enkeln etwas vorlesen
Ob für Nichten, Enkel oder Patenkinder – oft scheitert das Vorlesen an der Entfernung. Mit seinem Startup Huhubooks möchte Hoan Luu aus Pfullendorf auch auf die Entfernung Nähe schaffen. Mittels QR-Code können die Kinder die aufgenommen Stimme der Oma hören und das Bilderbuch anschauen. Mit der Huhubox soll bald ein Abspielen ohne Handy möglich sein.
Hoan Luu steht mit seinem Startup aus Pfullendorf noch am Anfang. Bislang gibt es einige Geschichten zum Vorlesen und Verschenken als Buch. Auch aufgenommene Postkartengrüße können so verschickt werden.
Personalpolitik Friedrichshafener Baumaschinenkonzern: Zeppelin zahlt Tausenden Mitarbeitern Corona-Prämie
Der Friedrichshafener Stiftungskonzern nutzt einen Steuervorteil und überweist den deutschen Mitarbeitern 600 Euro extra. Auch die Auslandsbeschäftigten profitieren. Teils könnte für sie sogar noch mehr herausspringen.
Ein Zeppelin-Beschäftigter in der Antriebssparte des Konzerns prüft einen Kolben.
Autozulieferer Autozulieferer Marquardt kann im Krisenjahr Verluste vermeiden – aber deutlich weniger Jobs
Seit zwei Jahren tritt der Zulieferer Marquardt auf die Kostenbremse. Durch die Corona-Krise ist man so ohne Verluste gekommen. Die Mitarbeiter haben dafür aber erhebliche Abstriche hinnehmen müssen.
Funk-Schlüssel-Produktion bei Marquardt in Rietheim-Weilheim. Bild: dpa
Tarifeinigung Kommentar zum Tarifabschluss: Metaller auf dem ZF-Weg
Mit ihrer Tarifeinigung legt die Branche mehr Verantwortung auf die Betriebe. Pate beim jetzt gefundenen Abschluss steht auch die Friedrichshafener ZF.
Im Südwesten sind die Metall-Tarifverhandlungen zu Ende. Beide Seiten können für sich Erfolge verbuchen.