Was sonst noch wichtig ist
Wirtschaft BGH: Volkswagen muss klagenden Diesel-Käufern Schadenersatz zahlen
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am heutigen Montag entschieden: Der Hersteller VW muss betroffenen Autobesitzern wegen der illegalen Abgastechnik Schadenersatz zahlen. Gut viereinhalb Jahre nach Auffliegen des Dieselskandals verkündete der Bundesgerichtshof das erste höchstrichterliche Urteil.
Herbert Gilbert, Kläger gegen den Autobauer VW im Dieselskandal, steht vor dem Bundesgerichtshof (BGH), vor dem Beginn seiner Verhandlung, an einem Hinweisschild mit dem Bundesadler und dem Schriftzug «Bundesgerichtshof».
Wirtschaft Triebwerksbauer Rolls-Royce streicht 9000 Stellen: RRPS in Friedrichshafen könnte glimpflich davon kommen
Die Krise der Luftfahrt führt bei der britischen RRPS-Konzernmutter Rolls-Royce zu drastischen Entscheidungen: 9000 Jobs sollen wegfallen – der Großteil davon in der Luftfahrtsparte. Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen muss auch Kosten sparen, schließt Entlassungen aber aus. Derzeit werde die Einführung von Kurzarbeit geprüft, so ein RRPS-Sprecher.
Ein Flugzeugtriebwerk von Rolls-Royce. Der Konzern hat die Streichung von mindestens 9000 Stellen angekündigt.
Braunschweig/Wolfsburg Marktmanipulation: Verfahren gegen VW-Spitze soll eingestellt werden
Nach langen „Dieselgate“-Ermittlungen waren sich die Strafverfolger sicher: Manager aus der obersten Führungsetage von VW sollen Aktionäre zu spät über das Ausmaß der Affäre informiert haben. Wenige Monate später ist das Verfahren für zwei der drei Angeklagten vorbei.
Herbert Diess (r), Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, und Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, bei einer Pressekonferenz im Jahr 2018. Das Strafverfahren wegen möglicher Marktmanipulation gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch soll gegen eine Zahlung von neun Millionen Euro eingestellt werden.