Die Bilder haben sich bei Europa-Park-Gängern ins Gedächtnis eingebrannt: Verkohlte Stützen und verbrannte Fassaden waren alles, was vom skandinavischen Themenbereich des Europa-Parks nach dem verheerenden Brand im vergangenen Mai noch übrig blieb.

Knapp ein Jahr später erinntert daran nichts mehr. Vergangene Woche feierte der wiederaufgebaute Bereich Richtfest. Am 24. Mai soll er wieder für Besucher öffnen.

Vieles wird dann sein, wie es vor dem Großfeuer war. Sowohl das Fisch-Restaurant als auch der Fischkiosk werden in leicht veränderter Form zurückkehren, ebenso zwei Souvenir-Shops und eine Eisdiele.

Unterschiede zum Original

Dennoch wird sich der Bereich auch durch neue Vorschriften etwa im Bereich der verwendeten Materialien vom Original unterscheiden, dass 1992 nach Plänen von Filmarchitekt Ulrich Damrau entstanden war. 250 Handwerker hatten an dem Wiederaufbau gearbeitet.

Teil des Wiederaufbaus ist auch, dass die Wildwasserfahrt Fjord-Rafting eine neue Tunneldurchfahrt mit Spezialeffekten erhält. Diese ist bereits ab der Parköffnung am 6. April in Betrieb. Ein Geheimnis bleibt derweil, was im Erdgeschoss des Bereichs entsteht.

Der Europa-Park hat hier eine "Überraschung" angekündigt, die im Herbst enthüllt werden soll. Um was es sich dabei handelt, ist unklar. Zum SÜDKURIER sagt Parkchef Michael Mack nur eines: "Es wird schön."

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