Die Tote von der Limmatbrücke in Dietikon im Kanton Zürich ist jetzt ein Fall für die Staatsanwaltschaft Baden im Nachbarkanton. Weil sie offensichtlich in Würenlos getötet worden ist, wie Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau mitteilt.

Die Zürcher Polizei ermittelt

Der Kantonspolizei Zürich wurde am Sonntagmorgen, 26. März, in Dietikon eine leblose Frau gemeldet. Die ersten Erkenntnisse hätten auf ein Gewaltverbrechen hingedeutet. Im Verlauf des Tages identifizierte die Kantonspolizei Zürich die 46-jährige Frau und nahm in Würenlos im Kanton Aargau einen 56-jährigen Verdächtigen fest.

Laut der Beweislage war die Frau in Würenlos und somit auf dem Gebiet des Aargaus getötet worden. Demnach ist die Staatsanwaltschaft Baden zuständig. Sie hat das Verfahren von der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich übernommen.

Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft

„Die Details und Hintergründe des Delikts bleiben Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, schreibt Alex Dutler, Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft. Mehr könne man deshalb zum Fall noch nicht sagen. Die Staatsanwaltschaft werde zu gegebener Zeit „aktiv informieren“.

Der Tatverdächtige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Die Oberstaatsanwaltschaft weist darauf hin: „Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.“

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