Das Spiel begann flott, beide Mannschaften suchten direkt den Weg nach vorne. Schwenningen konnte einen Fehler im Aufbau der Panther nicht nutzen, die machten es kurz darauf besser. Nach einem Missverständnis der Wild Wings schnappte sich T.J. Trevelyan die Scheibe und schoss sie an Torhüter Dustin Strahlmeier vorbei zum 1:0 ins Tor (2.). Im Powerplay gab es dann die Chance auf den direkten Ausgleichstreffer, doch gute Abschlussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Nach einem Scharmützel an der Bande holte sich Daniel Pfaffengut eine Zwei-Minuten-Strafe wegen übertriebener Härte ab, direkt nach dem Bully traf Matt Fraser per Direktabnahme zum 2:0 in der 6. Minute.

Die Wild Wings kamen nie richtig in die Partie. Augsburg war konsequenter und hatte zahlreiche Torchancen. Bei angezeigter Strafe rutschte die Scheibe ein drittes Mal an Strahlmeier vorbei ins SERC-Tor. Die Schiedsrichter fuhren zum Videobeweis und erkannten den Treffer nicht an – der Puck war unter dem leicht angehobenen Tor durchgerutscht. Das 2:0 zum Ende des ersten Drittels war schmeichelhaft für undisziplinierte und leichtsinnige Schwenninger.

Direkt nach der ersten Pause erzielten die Gäste den Anschlusstreffer. Yeo, von der Strafbank kommend, erzielte ihn im Break. Da Augsburg nun immer wieder Fehler machte, kamen die Wildschwäne zu weiteren Chancen. In der 28. Spielminute leistete sich Augsburgs Kapitän Steffen Tölzer einen Patzer, Andreas Thuresson reagierte schnell und legte den Puck auf Troy Bourke, der zum 2:2 einschießen konnte.

Die Wildschwäne waren nun wieder im Spiel angekommen, das Spiel war offen. Die nächste unnötige Strafe der Wild Wings holte sich Christopher Fischer. Erneut hatten die Fuggerstädter gute Einschussmöglichkeiten, doch sie bekamen den Puck nicht an Strahlmeier vorbei. Bis kurz vor Ende des zweiten Drittels plätscherte das Spiel so dahin, dann brachte ein weiterer dicker Abwehrfehler der Wild Wings den Panther Christoph Ullmann an die Scheibe, und der schoss in der 38. Minute ungehindert zum 3:2 für die Gastgeber ein. Mit diesem Stand ging es in die zweite Pause.

Abschnitt drei begann zerfahren, Schwenningen war weiterhin nicht konsequent genug im Abwehrverhalten. Die Panther hatten mehr Spielanteile, ein Aufbäumen der Wild Wings blieb erst einmal aus. Obwohl die Heimmannschaft die deutlich besseren Chancen hatte, blieb es bei dem Ein-Tor-Rückstand für die Wildschwäne. Augsburg spielte defensiv clever, ließ Schwenningen kaum gefährlich vors Tor kommen. Auch als das Team von Trainer Thompson Keeper Strahlmeier für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, gab es keinen Treffer mehr. Fazit: Nach insgesamt schwacher Leistung verliert Schwenningen mit 2:3 in Augsburg. Am Sonntag geht es für die Wild Wings gegen die Grizzlys aus Wolfsburg weiter. Spielbeginn in der Helios-Arena ist 14 Uhr.