Christian Albiez – kennt Sie unter diesem Namen eigentlich noch jemand?

Gute Frage. Ich selbst reagiere ja schon kaum, wenn jemand „Christian“ ruft. Für mein Umfeld bin ich der „Schmöll“.

Video: Neithard Schleier

Wie kamen Sie zu diesem Spitznamen?

Mein Vater Lothar hieß zu Lebzeiten überall „Löll“. Als Kind habe ich immer „Schmuh“ gesagt, wenn mir etwas nicht gefiel – so entstand „Schmöll“.

Christian „Schmöll“ Albiez (30) lebt in Bad Säckingen, spielt aber seit frühester Jugend für den FC Wallbach. Es war sein vor fünf Jahren verstorbener Vater Lothar, eine Institution beim FC Wallbach, der ihn zum Fußball brachte. Beim Basketball, dem Sport seiner Mutter Michaela, versuchte er sich ebenfalls, doch der Fußball war letztlich stärker. Christian Albiez arbeitet als Erzieher, ab 1. September tritt er eine neue Stelle beim Pro Juve-Waldkindergarten der Caritas in Bad Säckingen an.
Christian „Schmöll“ Albiez (30) lebt in Bad Säckingen, spielt aber seit frühester Jugend für den FC Wallbach. Es war sein vor fünf Jahren verstorbener Vater Lothar, eine Institution beim FC Wallbach, der ihn zum Fußball brachte. Beim Basketball, dem Sport seiner Mutter Michaela, versuchte er sich ebenfalls, doch der Fußball war letztlich stärker. Christian Albiez arbeitet als Erzieher, ab 1. September tritt er eine neue Stelle beim Pro Juve-Waldkindergarten der Caritas in Bad Säckingen an. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Künstlernamen dürfen jetzt übrigens im Personalausweis stehen...

...soweit ist es bei mir noch nicht!

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Das findet Christian Albiez besser

Dank Ihres Siegtors zum 1:0 gegen den SV Jestetten war „Schmöll“ in aller Munde. Wie fanden Sie den Start?

Es war ein perfekter Tag. Wir hatten ja das System umgestellt und das hat doch hervorragend geklappt.

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Es hätte schief gehen können, weil Ihr vor der Pause mit den Chancen sehr fahrlässig umgegangen seid.

Sicher, aber wir hatten – im Gegensatz zu früher – diese Chancen. Aber natürlich müssen wir das cleverer spielen, den letzten Pass genauer anbringen. Aber so eine System-Umstellung schüttelst du ja nicht in ein paar Tagen aus dem Ärmel. Und dann haben wir ja hinten unseren Ramon, dessen Paraden in der Nachspielzeit den Sieg retten. Wir waren von den Trainern super eingestellt. Und es passt das Kollektiv. Egal, wer von draußen kommt: Er haut sich sofort für die Mitspieler rein.

Video: Scheibengruber, Matthias

Externe Neuzugänge gab es nicht, nur aus der „Zweiten“ rückten Spieler nach. Muss man sich in dieser Saison um den FC Wallbach sorgen?

Nein, ich denke nicht. Natürlich ist der Kader klein und es darf nicht viel passieren. Dass die Jungs aus der „Zweiten“ eine Verstärkung sein würden, hat intern keinen überrascht – die können alle Fußball spielen. In der Vorbereitung haben wir viel gearbeitet und probiert – auch in der Offensive. Sebi Rupp und ich harmonieren super. So gesehen war das 1:0 durch seine Vorlage ein mehr oder weniger einstudiertes Tor.

Video: Scheibengruber, Matthias

Nun geht‘s zum FC Schlüchttal, der schon vor dem Corona-Abbruch gegen euch den ersten Heimsieg geplant hat.

Das können sie wieder vergessen, bei allem Respekt vor deren 4:2-Coup beim VfB Waldshut. Unser Start war Gold wert, gibt uns viel Aufwind. Wir fahren am Samstag sehr optimistisch dort hin.

Fragen: Matthias Scheibengruber