Eine größere Anschaffung für rund 5500 Euro steht bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellenschaft) Vöhrenbach an. Damit möchte man gleich mehrere Ziele erreichen: Zum einen ein effektiveres Arbeiten bei Rettungseinsätzen im Wasser zum anderen eine noch interessantere und effektivere Ausbildung für den Nachwuchs und dadurch auch neue Jugendliche für die Ausbildung zum Wasser-Retter zu gewinnen.

Im vergangenen Jahr konnte die Ortsgruppe Vöhrenbach ein DLRG-Rettungsbrett anschaffen. Solch ein „DLRG Rettungs-Sup-Board“ ist vergleichbar mit einem Brett, wie es beispielsweise fürs Stand-Up-Paddeln benutzt wird, und es ist vielseitig einsetzbar. Es kam auch bereits mehrfach beim Wachdienst zum Einsatz. Mit dem Rettungsboard können die Opfer im Wasser schnell erreicht und mit wenigen Handgriffen dann auch auf dem Board sicher ans Ufer gebracht werden.

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Daher wird es regelmäßig zum Training sowohl für die aktiven Rettungsschwimmer als auch für die Jugend genutzt. Ein solches Board besitzt darüber hinaus eine hohe motivationssteigernde Wirkung für die jugendlichen Mitglieder der DLRG, wie sich auch immer wieder bei den Wach-Einsätzen an den Seen zeigt.

Beim letzten Einsatz am Linacher Stausee wurde die Idee geboren, im Juli dieses Jahres in Linach ein Paddelboard-Rennen zu veranstalten. Das wäre natürlich ein großer Spaß für Wasserratten jeden Alters. Die Öffentlichkeitswirkung einer solchen Veranstaltung ist natürlich groß und kann, so hofft der Verein, wieder neue Jugendliche zur Ausbildung zum Rettungsschwimmer in der DLRG motivieren.

Allerdings muss die DLRG bei einer solchen Veranstaltung auf dem Wasser auch für die Sicherheit sorgen. Dafür wäre es sinnvoll, ein zweites Rettungsboard mit Elektroantrieb inklusive verschiedener Rettungsmaterialien für insgesamt und 5500 Euro anzuschaffen. Mit diesem zweiten Board kann die Wasserrettung sowohl vom Nachwuchs als auch von den aktiven Mitgliedern der DLRG noch besser trainiert werden.

Zudem wäre ein Board mit Elektroantrieb bei den Einsätzen am Linacher Stausee und am Kirnbergsee eine wichtige Unterstützung für die Retter, die so wesentlich schneller zur Einsatzstelle gelangen könnten. Darüber hinaus wird ein Board mit Elektroantrieb auch das Interesse an weiteren Ausbildungsmöglichkeiten, wie etwa einem Bootsführerschein, wecken. Denn auch Bootsführer sind bei jedem Einsatz unerlässlich. Das Erlangen der Lizenz erfordert aber eine lange Ausbildung und ist erst mit 18 Jahren möglich.