Angekündigt war der Schneefall, trotzdem waren viele Anwohner in Rheinfelden am Freitagmorgen von den Schneemassen überrascht. Die Technischen Dienste hatten allerhand zu tun – und werden wohl auch am Wochenende eingespannt sein.

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Laut Siegfried von Au, Leiter der Technischen Dienste in Rheinfelden, waren 15 Mitarbeiter am Donnerstag bis 22 Uhr, am Freitag ab 4 Uhr unterwegs gewesen – mit allen Räumfahrzeugen, vier großen, dazu mehreren Traktoren und einem Radlager. Am Freitagmorgen habe die Priorität darauf gelegen, die Verbindungsstraßen und Kreuzungen von Schnee zu befreien. Dabei stünden die Nebenstraßen in den Wohngebieten weniger im Fokus.

Bäume als Gefahr

Mehrere Mitarbeiter seien damit beschäftigt gewesen, Straßen zu sperren, wo Bäume drohten, umzufallen, etwa zwischen Degerfelden und Waidhof oder in der Wannengasse nördlich von Nollingen. Am Kreisel oberhalb der Schildgasse habe zwischenzeitlich die Straße Richtung Minseln gesperrt werden müssen, weil dort ein Lastwagen abgerutscht war. „Hier unterstützen wird die Polizei und die Feuerwehr“, sagt von Au.

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Ein Anwohner habe sich auch aus Degerfelden gemeldet, wo Äste und Bäume auf Grundstücke am Waldrand fielen. Am Freitagnachmittag dann sei es so viel Schnee gewesen, dass die Mitarbeiter die Bäume nicht mehr von Schnee befreien konnten: „Zu gefährlich“, sagt von Au. Stattdessen seien die Straßen dann gesperrt worden.

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Anwohner hätten sich außerdem beschwert – nämlich wenn sie ihre Einfahrt freigeräumt hatten und das Räumfahrzeug den Schnee von der Straße dann wieder in die Einfahrt schob, so von Au. „Wir bemühen uns natürlich, das zu vermeiden, aber bei den Massen können wir den Schnee nicht einfach auflösen.“ Manche Anwohner räumten den Schnee vom Gehweg auch einfach auf die Straße – diesen müssten die Technischen Dienste dann auch wieder zurück schieben.

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Zuletzt im Jahr 2006 habe er so viel Schnee erlebt, sagt von Au. „Mit diesen Mengen rechnen wir hier normalerweise nicht.“ Am Samstag werde der Einsatz wohl weitergehen: Wenn es, wie angekündigt, friert, seien sie gezwungen, zu streuen, sagt der Leiter der Technischen Dienste. Daher habe er das Team am Freitagmittag auch einmal durchgewechselt, damit die Mitarbeiter immerhin eine kurze Verschnaufpause hatten.