Sebastian Stiegeler freute sich neben seiner Familie, die Gemeindebediensteten, zahlreiche Bürger, Vertreter der Höchenschwander Vereine sowie die Führung der Feuerwehr bei der offiziellen Amteinführung begrüßen zu können. Als besondere Gäste hieß er Landrat Martin Kistler, Thomas Scheuble vom Kommunalamt im Landratsamt sowie Ehrenbürger und Altbürgermeister Werner Rautenberg willkommen.

Amtskette überreicht

Auf Vorschlag des Gemeinderates übernahm Gemeinderat Dominik Ebner (CDU) die nach der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg vorgesehene Vereidigung. Nachdem Stiegeler mit erhobener Hand den Amtseid abgelegt hatte, überreichte ihm Ebner die Amtskette der Gemeinde.

Die Familie von Sebastian Stiegeler war in der ersten Reihe dabei (von links): Bruder Simon mit Ehefrau Lilian, Mutter Angela sowie Lebensgefährtin Miriam Mutter mit Sohn Lenny.
Die Familie von Sebastian Stiegeler war in der ersten Reihe dabei (von links): Bruder Simon mit Ehefrau Lilian, Mutter Angela sowie Lebensgefährtin Miriam Mutter mit Sohn Lenny. | Bild: Stefan Pichler

Er wünschte im Namen des Gemeinderates alles Gute und viel Erfolg im Amt. „Es stehen viele spannende Projekte und Themen an, die es erfolgreich abzuschließen gilt und die wir gemeinsam erarbeiten und umsetzen möchten und werden“, sagte Ebner. Es sei ein fairer Wahlkampf gewesen und Sebastian Stiegeler habe unter zwei Mitbewerbern mit 67,3 Prozent ein klares und gutes Ergebnis erreicht. Die Wähler waren von den Ideen und Visionen, mit denen er die Gemeinde weiterentwickeln wolle überzeugt, sagte Landrat Kistler in seinem Grußwort. Die Bürgerschaft traue dem neuen Bürgermeister zu, seinen im Wahlkampf verwendeten Slogan „Auf geht‘s Höchenschwand!“ mit Leben zu erfüllen. Als Bürgermeister müsse Stiegeler zukünftig Entscheidungen treffen und vielfältige Interessen unter einen Hut bringen. Auf seiner Themenliste stünden wichtige Projekte.

Viele Projekte stehen an

Kistler nannte unter anderem die Überplanung des Rathausareals, die Ärzteversorgung, den Tourismus im „Dorf am Himmel“ sowie die Breitbandversorgung. All das zeige, dass es Stiegeler in den kommenden Jahren sicher nicht langweilige werde. Kistler: „Ich wünsche Ihnen einen guten Start, die notwendige Gelassenheit, Zuversicht und eine glückliche Hand bei ihrer Amtsführung“.

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Werner Rautenberg wünschte „für die großartige Aufgabe, Bürgermeister von Höchenschwand zu sein“, viel Erfolg und Erfüllung. Die Aufgabe eines Bürgermeisters sei kein Job, sondern eine 24-Stunden-Tätigkeit an 365 Tagen im Jahr. Der Bürgermeister müsse immer da sein, wenn Not am Mann sei. Projekte seien zwar wichtig, viel wichtiger aber seien die Menschen. Rautenberg riet auch zu einem guten und respektvollen Verhältnis zum Gemeinderat. Bei Ärger solle der Bürgermeister sich nicht angegriffen fühlen. Er habe früher in solchen Situationen das Gedicht von Theodor Fontane gelesen, „Überlass es der Zeit“.

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Es sei für ihn ein besonderer Moment hier zu stehen, sagte Sebastian Stiegeler. Er danke nochmals allen Wählerinnen und Wählern für das hervorragende Wahlergebnis und das Vertrauen. Stiegeler kündigte einen stetigen Dialog mit der Bürgerschaft, der Jugend, den Senioren und den Vereinen an. „Ich möchte bürgernah sein und bleiben und den Ort und die Region durch offene Kommunikation, Austausch und Transparenz gemeinsam mit allen voranbringen. Auf geht‘s Höchenschwand“.