Zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen kam es bei der Prämierung des zehnten Strohskulpturen-Wettbewerb der Gemeinde Höchenschwand. Mit 4812 Stimmen machte die Skulptur „Max und Moritz“ von den Landfrauen vom Höchenschwanderberg ganz knapp das Rennen und landete am Ende auf Platz eins.

Platz 2: Die Tankstelle des Zapfwellenvereins Höchenschwand, 4776 Stimmen.
Platz 2: Die Tankstelle des Zapfwellenvereins Höchenschwand, 4776 Stimmen. | Bild: Verena Wehrle

Lediglich 36 Stimmen weniger hatte die Tankstelle des Vorjahressiegers. Für die Skulptur des Zapfwellenvereins votierten 4776 Besucher.

Platz 3: Die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Höchenschwand, 2062 Stimmen.
Platz 3: Die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Höchenschwand, 2062 Stimmen. | Bild: Verena Wehrle

Wie vor zwei Jahren kam die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter und 2062 Stimmen auf den dritten Platz. Über den vierten Platz freute sich die Narrenzunft. Auf ihre Entenfamilie entfielen 1398 Stimmen. 1395 Stimmen gab es für „Miss Bikini“ der katholischen Frauengemeinschaft, die den fünften Platz belegte.

Die Erstplazierten des Strohskulpturen-Wettbewerbs 2019 (von links): Karin Schmidt und Veronika Tröndle (Landfrauen) mit dem Wanderpokal sowie Wolfgang Metzger (Feuerwehr) und Konrad Schäuble (Zapfwellenverein, von links).
Die Erstplazierten des Strohskulpturen-Wettbewerbs 2019 (von links): Karin Schmidt und Veronika Tröndle (Landfrauen) mit dem Wanderpokal sowie Wolfgang Metzger (Feuerwehr) und Konrad Schäuble (Zapfwellenverein, von links).

Nach der musikalischen Eröffnung durch die Trachtenkapelle Höchenschwand unter der Leitung von Martin Zumkeller dankte Bürgermeister Stefan Dorfmeister den teilnehmenden elf Höchenschwander Vereinen für deren großes Engagement und dem Team des Bauernmarktes mit Geschäftsführer Thorsten Kappler für ihren Einsatz rund um den Strohskulpturen-Wettbewerb in den vergangenen Wochen.

Bürgermeister Stefan Dorfmeister und der neugewählte Bürgermeister Sebastian Stiegeler (von links) bei der Siegerehrung.
Bürgermeister Stefan Dorfmeister und der neugewählte Bürgermeister Sebastian Stiegeler (von links) bei der Siegerehrung.

Erfreulich sei, so Bürgermeister Dorfmeister, dass trotz des regnerischen Wetters so viele Besucher zum Bauernmarkt gekommen seien. Besonders bedankte er sich für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung aus Handel, Banken und Gewerbe.

Das könnte Sie auch interessieren

In diesem Zusammenhang nannte er die Brauerei Rothaus und dankte dem anwesenden ersten Braumeister Ralf Krieger, der in Vertretung von Vorstand Christian Rasch nach Frohnschwand gekommen war. Im Weiteren nannte Dorfmeister einige Zahlen zum diesjährigen Wettbewerb. So hätten sich in den vergangenen fünf Wochen mehr als 16.000 Besucher an der Abstimmung für die Bewertung der Skulpturen beteiligt.

Das könnte Sie auch interessieren

Dorfmeister zeigte sich zuversichtlich, dass die Besucherzahlen des vergangenen Wettbewerbes auch dieses Mal erreicht würden. Der Sprecher der Höchenschwander Vereine, Bernd Vogelbacher, dankte allen Vereinen für ihre Beteiligung an dem Wettbewerb.

Trotz des Regens waren viele Vereinsvertreter der Höchenschwander Vereine zum Bauernmarkt gekommen, um die Sieger zu feiern.
Trotz des Regens waren viele Vereinsvertreter der Höchenschwander Vereine zum Bauernmarkt gekommen, um die Sieger zu feiern.

Mit einem Gutschein bedankte er sich bei Tourismuschef Sebastian Stiegeler und seinem Team, die zwei Tage lang viel Arbeit mit der Auszählung der 16 665 Stimmkarten hatten und in den vergangenen Wochen kräftig die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt hätten.

Das könnte Sie auch interessieren

Der neu gewählte Höchenschwander Bürgermeister Sebastian Stiegeler sieht den Wettbewerb als wichtig für die Gemeinde an. In den vergangenen Jahren habe das Interesse stetig zugenommen. Neben den vielen Besuchern aus der Region kämen zwischenzeitlich beinahe täglich mehrere Busse aus dem gesamten Bundesgebiet zum Ausstellungsgelände.

Das könnte Sie auch interessieren

Besonders bedankte sich Stiegeler bei den Höchenschwander Landwirten, die das Stroh zum Bau der Skulpturen zur Verfügung gestellt haben. Namentlich dankte er den Landwirten Ernst und Hermann Behringer, die das Gelände für die Ausstellung und die notwendigen Parkplätze zur Verfügung gestellt hatten.