Viel Zeit und Geld hat die Gemeinde in die Erweiterung des Kindergartens „Villa Kunterbunt“ investiert. Zur offiziellen Einweihung kamen die Kindergartenkinder mit ihren Familien, Gemeinderäte und zahlreiche weitere Gäste. Vorgestellt wurde in diesem Rahmen auch das Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Kinder, dessen Verkaufserlös dem Kindergarten zugutekommen wird.

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Als rundum gelungene Sache bezeichnete Bürgermeister Thomas Kaiser Umbau und Erweiterung des Kindergartens, dem vorher 300 und nun 520 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Angesichts steigender Kinderzahlen habe man handeln müssen, sagte er und ließ die Stationen der Planung und der Umsetzung des Projektes Revue passieren. Sein Dank galt allen Beteiligten, angefangen von Gemeinderat über Architekt Peter Schanz, den Handwerkern, den an der Gestaltung des Außengeländes beteiligten jungen Teilnehmern des Workcamps bis hin zu den Erzieherinnen, bei denen zahllose Überstunden zu Buche schlugen.

Die Fahne wird auf der Spielburg „gehisst“. Mit einem fröhliche Lied unterhielten die Kindergartenkinder die Gäste der Eröffnungsfeier. Bild: Christiane Sahli
Die Fahne wird auf der Spielburg „gehisst“. Mit einem fröhliche Lied unterhielten die Kindergartenkinder die Gäste der Eröffnungsfeier. | Bild: Christiane Sahli

Angeschafft wurde zudem eine Spielburg für den Außenbereich, die weitgehend mit Mitteln des Fördervereins für soziale Projekte und des Elternbeirates finanziert werden konnte. Die Fahnen der Spielburg hatte der Rathauschef mitgebracht, sie sind mit den Namen „Jutta“ und „Sabine“ beschriftet, den Vornamen der Kindergartenleiterin Jutta Neisser und ihrer Stellvertreterin Sabine Thoma.

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Und alle Anwesenden hatten die Möglichkeit, sich mit einer Unterschrift auf den Fahnen zu verewigen, die in Laufe des Nachmittags von den Elternbeirätinnen Carolin Schmid und Claudia Kessler-Rühle angebracht wurden. Schwindelfrei mussten die Damen dabei schon sein, denn mit einer Leiter ging es hoch hinauf zum höchsten Punkt der Spielburg.

Bürgermeister in Gummistiefeln

Die Kinder hatten für die Gäste ein Lied vorbereitet. „Im Kindergarten fangen alle mal als kleine Leute an“, sangen sie, von Sabine Thoma mit der Gitarre begleitet. In dem Lied beschrieben sie unter anderem, wie sie sich den Bürgermeister als Kind mit Gummistiefeln im Matsch oder Architekt Peter Schanz in jungen Jahren beim Zeichnen eines Hauses vorstellen. Viel Beifall gab es für diese gelungene Darbietung.

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Jutta Neisser berichtete von der Begeisterung der Kinder über den neuen Kindergarten – auch wenn diese nicht von Anfang an vorhanden gewesen sei. So habe die kleine Elisa zunächst gesagt: „Ich möchte meinen alten Kindergarten zurück.“ Inzwischen findet aber auch sie den neuen Kindergarten toll. Carolin Schmid nahm die Gelegenheit wahr, ein 100-seitiges Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Kindergartenkinder vorzustellen.

Jetzt fehlt nur noch eine Erzieherin

Auch wenn es mit den Räumlichkeiten nun bestens bestellt ist, an einem fehlt es doch: an einer Erzieherin. „Wenn Sie eine Erzieherin sehen, fangen Sie sie und bringen Sie sie aufs Rathaus, ich stelle sie sofort ein“, sagte der Rathauschef schmunzelnd. Bei Kaffee und Kuchen ließen es sich die Gäste an diesem Nachmittag gut gehen. Ernst Effinger sorgte für musikalische Unterhaltung und mit Clown Ferdinand hatten die Kinder ihren Spaß.