Über traumhaftes Winterwetter freuen sich Kinder und Erwachsene derzeit – viele Menschen wollen den Winter im Freien genießen. Das kurzfristig erarbeitete Winterkonzept in den Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbandes sei sehr gelungen, lobten Mitglieder des Gemeinderates in der öffentlichen Sitzung des Bernauer Gremiums am Montagabend.

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Ziel des Plans sei es, mit einem ausgebauten Angebot an Loipen, Rodelflächen und Winterwanderwegen Einheimische und auswärtige Besucher so zu lenken, dass überall genügend Abstand zueinander eingehalten werden kann, sagte Bürgermeister Alexander Schönemann. Viele positive Reaktionen hätten ihn erreicht, ergänzte er. Vom Lob einer Bürgerin berichtete Schönemann stellvertretend: Es sei toll, was die Gemeinde für die Bernauer gerade in dieser schwierigen Zeit auf die Beine gestellt habe. An dem Winterkonzept ist der Loipenverein maßgeblich beteiligt.

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Gemeinderat Pirmin Spiegelhalter regte an, das Angebot auch im Amtsblatt zu präsentieren. Und Friedhelm Bork fragte nach, ob nicht an verschiedenen Stellen auch Toilettenhäuschen aufgestellt werden könnten. Insgesamt wurde das Angebot in Bernau gelobt, allerdings betrachten es einige Ratsmitglieder angesichts der allgemeinen Corona-Situation und mit Blick auf die finanzielle Lage der Kommune kritisch.

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Es solle vor allem Einheimischen eine Möglichkeit gegeben werden, sich im Freien zu bewegen, und die gerade bei herrlichem Wetter anreisenden Menschen sollen so eben gelenkt werden. Aber besonders bewerben wolle man das Konzept nicht, um keine Besucher extra anzulocken, sagten Ratsmitglieder und auch Bürgermeister Alexander Schönemann.

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Einnahmen erhalte man mit dem Konzept keine, sagte beispielsweise Markus Baur. Man sollte deshalb wirklich nur das Nötigste machen. Sein Ratskollege Manfred Franz regte an, das Konzept langfristig für solche Winter beizubehalten, in denen der Alpinsport nicht möglich ist.

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In den kommenden Tagen sollen noch vom Gemeindeverwaltungsverband in Auftrag gegebene Hinweisschilder aufgestellt werden. Mit deren Hilfe werden die Besucher nicht nur gelenkt, sondern auch beispielsweise darauf aufmerksam gemacht, die Ruhezonen der Wildtiere zu respektieren. Auf Anregung aus dem Gemeinderat wird der Bauhof weitere Spendenkässchen herstellen und an verschiedenen Stellen aufstellen.