Vor zwanzig Jahren ereignete sich am Himmel über dem Bodenseegebiet eine Tragödie, die Menschen über Grenzen hinweg in Trauer vereint hat. Mehrmals sind Angehörige der Opfer aus der russischen Region Baschkirien nach Südbaden gereist, Freundschaften entstanden und wurden vertieft.

Der Krieg in der Ukraine gefährdet diese erfreulich stabilen Verbindungen. Sie sollten gerade zum aktuellen Jahrestag neuen Auftrieb erfahren, auch um das Signal auszusenden: Der Krieg in der Ukraine darf die Frucht deutsch-russischer Freundschaften nicht zerstören.

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Einige Kommunen verfolgen dieses Ziel, indem sie die Drähte zu russischen Partnerstädten nicht gekappt haben. Genau auf diese Linie sollte das Staatsministerium einschwenken und sein kaltherziges Nein zu Hilfen überdenken.

Ziel sollte sein, zumindest einige der Hinterbliebenen aus Russland an den Bodensee zu bringen. Es wäre eine Geste der Humanität, die an Ländergrenzen nicht haltmacht. Die deutsche Hilfe für Flüchtlinge macht es vor.

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