• Ab dem 18. Lebensjahr erlaubt: Dem Deutschen Schützenbund (DSB) nach sind in mehr als 14 200 Schützenvereinen etwa 1,35 Millionen Mitglieder organisiert. Gut 3000 von ihnen betreiben Armbrustschießen. Ab dem 18. Lebensjahr können Armbrüste hierzulande frei erworben werden, wie ein DSB-Sprecher sagt. „Erwerb und Besitz sowie Führen von Armbrüsten sind nach dem Waffengesetz erlaubnisfrei“, teilt ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums mit.
  • Schusswaffen gleichgestellt: Dem Waffengesetz nach fällt die Armbrust unter die „Schusswaffen gleichgestellten Gegenstände“. Als den Schusswaffen gleichgestellt gelten tragbare Gegenstände, bei denen feste Körper gezielt verschossen werden, „deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann“, erläutert der Ministeriumssprecher.
  • Nicht für die Jagd erlaubt: Einfache Freizeit-Armbrüste gebe es ab 100 Euro. Der professionelle Armbrustsport dagegen ist nicht billig: Ein solches Gerät koste zwischen 6000 und 8000 Euro. Zur Jagd ist die Armbrust in Deutschland nicht erlaubt. Das gelte hierzulande nicht als waidgerecht, wie der DSB-Sprecher betont.