Ein drei Jahre alter Junge ist am Montagmittag, 20. Januar, in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) vermutlich ertrunken. Nach Angaben der Polizei befand sich das Kind zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich am Ufer der Rems befindet. Der Junge habe sich unbemerkt von der Gruppe entfernt.

20.01.2020, Baden-Württemberg, Schwäbisch Gmünd: Das Licht von Straßenlaternen fällt auf einen Spielplatz nahe der Rems. Ein dreijähriger Junge, der dort mit seiner Kindergartengruppe gespielt hatte, ist vermutlich in der Rems ertrunken. Foto: Christoph Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Als der Junge zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz war, soll er sich unbemerkt davongeschlichen haben. | Bild: Christoph Schmidt (dpa)

Obduktion soll Gewissheit bringen

Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, sei sofort eine Suche organisiert worden. Schließlich habe man das leblose Kind im Wasser liegend gefunden. Der Junge starb später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genaueren Umständen. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.

Bürgermeister zeigt sich bestürzt

Der Erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Joachim Bläse, zeigte sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: „Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes.“ Auch das Team des Kindergartens werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt.

Die Betreuung im Kindergarten werde am Dienstag weitergeführt, sagte ein Sprecher der Stadt. Gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen und Erziehern betreut zu werden. „Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen.“ Am Dienstag sollen außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit einem Kinder- und Jugendpsychologen zusammenkommen. (dpa/lsw)

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