Ermittlungen der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und der Schaffhauser Polizei haben dazu geführt, dass im schon im Oktober ein Mitarbeiter des Kantonalen Impfzentrums (KIZ) festgenommen wurde. Weitere Festnahmen folgten im November. Es geht um die Vermittlung und Verkauf von gefälschten Impfzertifikaten, heißt es in einer Mitteilung der Kantonspolizei.

Es geht um hunderte falsche Dokumente

In der Zeit von Ende September bis Mitte Oktober 2021 erhielt die Schaffhauser Polizei vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) und dem Kantonalen Impfzentrum (KIZ) Hinweise, wonach ein Mitarbeiter des KIZ womöglich mehrere hundert gefälschte beziehungsweise inhaltlich unwahre Covid-Impfzertifikate generiert und an Personen verkauft habe, die nie die dafür notwendigen Impfungen erhalten hätten.

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Die unverzüglich eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und der Schaffhauser Polizei haben dazu geführt, dass im Verlauf der vergangenen Wochen ein Mitarbeiter des KIZ sowie mehrere weitere Personen, die den Mitarbeiter des Impfzentrums durch die Vermittlung von Kaufinteressenten oder den Weiterverkauf inhaltlich unwahrer Impfzertifikate unterstützt haben, vorläufig festgenommen wurden und sich nun in Untersuchungshaft befinden.

Die Staatsanwaltschaft hat in diesem Zusammenhang mehrere Verfahren wegen mehrfacher Urkundenfälschung eröffnet.

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