Urlaub - für viele Arbeitnehmer die schönste Zeit des Jahres. Dann steht Ruhe und Entspannung auf dem Programm. Doch auch die erholsamste Zeit birgt ihre kleinen Herausforderungen: Manche Begriffe können irritieren, eine Erklärung ist nicht gleich zur Hand.

Damit Sie auch im Urlaub immer einen kühlen Kopf bewahren und vor ihren Mitreisenden mit Wissen glänzen, haben wir im Folgenden mal ein paar Beispiele zusammengetragen. Hätten Sie es gewusst?

a.m. oder p.m.?

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In manchen Ländern hat der Tag nicht vierundzwanzig Stunden, so wie bei uns, sondern vielmehr zwei mal zwölf Stunden, was im Urlaubsalltag ziemlich verwirrend werden kann.

Die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und die Philippinen mengen der Uhrzeit nämlich gerne mal ein „a.m.“ oder ein „p.m.“ bei, was dem Kundigen zu verstehen gibt, ob sich die Zeitangabe auf den Vormittag oder auf den Nachmittag bezieht.

Nur was ist was? „a.m.“ ist die Abkürzung für „ante meridiem“, also „vor dem Mittag“, wohingegen „p.m.“ für „post meridiem“, als „nach dem Mittag“ steht. „a.m.“ könnte ja aber auch „am Morgen“ heißen, was viel schöner wäre, weil man sich das viel besser merken kann.

Backbord oder Steuerbord?

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Landratten verwechseln ja nicht nur Backbord und Steuerbord gerne einmal, sie wissen zumeist auch nicht, welche Farbe zu welcher Seite gehört. Zwei stehen zur Auswahl: rot und grün.

Beim Klabautermann, dabei ist es doch so einfach – zumindest mit dieser Eselsbrücke: Wenn der Kapitän dem Matrosen eine Ohrfeige gibt, dann wird beim Matrosen die linke Backe rot.

Also: Backbord ist die linke Seite und die Farbe rot gehört hierhin. So bleiben nur noch übrig: Steuerbord, rechte Seite und grüne Farbe. Seemänner sind natürlich immer Rechtshänder, sonst würde die schöne Eselsbrücke ja nicht funktionieren.

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Stalaktiten oder Stalagmiten?

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Wo könnte man sich im Urlaub wohl schöner blamieren als in einer Tropfsteinhöhle? Jetzt bloß nicht vor all den anderen Touristen einen „Stalaktiten“ lauthals und fälschlicherweise als „Stalagmiten“ bezeichnen.

Dabei wissen es die meisten anderen Touristen auch nicht besser. Welche Tropfsteine wachsen denn von unten nach oben, und welche von oben nach unten? Und um uns gänzlich zu verwirren, gibt es ja auch diejenigen, die in der Mitte zusammengewachsen sind.

Eine Eselsbrücke hilft: Die Mieten steigen (Stalagmiten wachsen vom Boden aus nach oben), die Stalaktiten hängen von der Tecke (orthographisch nicht ganz astrein, hilft aber) – und die Stalagnaten? Da geht es von oben und unten.

Rotwein oder Weißwein?

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Natürlich darf sich in der Sommerfrische jeder das genehmigen, was ihm am besten schmeckt – auch im Restaurant.

Wer aber nicht weiß, ob er sich zu einem bestimmten Gericht besser Weißwein oder lieber Rotwein über die Kleidung schütten soll, der kann sich an die eine Eselsbrücke halten.

Heller Wein (Weißwein) zu hellem Fleisch (Geflügel und Schwein) und dunkler Wein (Rotwein) zu dunklem Fleisch (Wild, Rind und Hammel).

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Luv oder Lee?

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Wer im Urlaub an der Nord- und Ostsee nicht sofort als Tourist auffallen möchte, kann ja mal versuchen, seine wahre Herkunft durch den regen Gebrauch der Seemannssprache zu verschleiern.

Aber wie war das auf hoher See doch gleich mit der „Leeseite“ und der „Luvseite“? Eine von beiden bezeichnet diejenige Seite des Schiffes, die dem Wind zugewandt ist, die andere bezeichnet die windabgewandte Seite.

Die passende Eselsbrücke dazu lautet wie folgt: Spuckst du nach Luv, kommt’s wieder ruff. Spuckst du nach Lee, geht’s in die See. Funktioniert übrigens auch bei Dünen, Deichen und Leuchttürmen.