Was war in der Schweiz und der Grenzregion los? Die aktuellen Meldungen finden Sie hier:

Thurgau: Großeinsatz bei Hausbrand in Egnach

In Egnach am Bodensee ist am Montagmorgen ein leer stehendes Haus in Flammen aufgegangen – dies teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Der Brand sei um kurz nach 4 Uhr morgens bei der kantonalen Notrufzentrale gemeldet worden. Die Feuerwehren Egnach und Arbon waren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort und konnten den Brand löschen. Verletzt worden sei niemand, der Sachschaden betrage mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache ist nach Polizeiangaben bisher unklar.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Kantonspolizei Thurgau bittet alle Personen, die im Zusammenhang mit dem Brandausbruch Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kantonspolizeiposten Arbon unter der Nummer 058 345 21 00 zu melden.

Hausbrand in Egnach am Bodensee: Die Feuerwehren Egnach und Arbon waren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort
Hausbrand in Egnach am Bodensee: Die Feuerwehren Egnach und Arbon waren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort | Bild: Kantonspolizei Thurgau

St. Gallen: 73-Jähriger landet mit seinem Auto auf dem Dach

In Bütschwil, zwischen St. Gallen und Zürich, hat am Samstag ein 73-jähriger Autofahrer einen schweren Unfall verursacht – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Der Mann sei kurz vor einem Tunnel mit seinem Auto aus bislang unbekannten Gründen rechts über den Fahrbahnrand hinausgeraten. Dabei fuhr er die Böschung hinauf und prallte gegen eine Steinmauer. Durch die Kollision habe sich das Auto überschlagen, sei dann gegen eine Signaltafel geprallt und schlussendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen. Der 73-Jährige wurde leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

In Bütschwil hat ein 73-jähriger Autofahrer einen schweren Unfall verursacht
In Bütschwil hat ein 73-jähriger Autofahrer einen schweren Unfall verursacht | Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

St. Gallen: Fahrunfähiger 66-Jähriger überschlägt sich mit seinem Auto

In Ricken Nähe Wattwil hat ein fahrunfähiger 66-Jähriger einen schweren Unfall verursacht. Dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Der Mann sei nach einer Linkskurve mit seinem Auto über den rechten Fahrbahnrand hinaus geraten und gegen zwei Markierungspfähle geprallt. Danach geriet sein Fahrzeug über die abfallende Böschung hinaus, überschlug sich, rutschte die Böschung hinunter und kam dann mitten auf einem Feld zum Stillstand. Der 66-Jährige sei durch den Unfall leicht verletzt worden. Die Polizei stellte fest, dass der Mann in fahrunfähigem Zustand unterwegs war. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.

Schwerer Unfall in Ricken bei Wattwil: Das Fahrzeug eines 66-Jährigen rutschte die Böschung hinunter.
Schwerer Unfall in Ricken bei Wattwil: Das Fahrzeug eines 66-Jährigen rutschte die Böschung hinunter. | Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Freitag, 03. Dezember:

St. Gallen: Auto kollidiert mit Postbus

In Stein (bei Nesslau/Toggenburg) ist am Donnerstagabend ein Auto mit einem Postbus kollidiert – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Auf schneebedeckter Straße habe ein 30-jähriger Mann aus bislang unbekannten Gründen in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto verloren. Das Fahrzeug rutschte auf die Gegenfahrbahn, wo es frontal mit einem entgegenkommenden Postbus kollidierte, in dem sich neben dem Fahrer auch sechs Fahrgäste befanden. Der 30-Jährige und sein Beifahrer wurden verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Alle sich im Bus befindlichen Personen seien unverletzt geblieben. An beiden Fahrzeugen sowie an zwei beschädigten Signalen entstand Sachschaden von über 80.000 Franken.

Ein Auto ist auf die Gegenfahrbahn gerutscht und dann frontal mit einem Postbus kollidiert.
Ein Auto ist auf die Gegenfahrbahn gerutscht und dann frontal mit einem Postbus kollidiert. | Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Thurgau: Drei Männer kurz nach Raubüberfall auf Tankstelle festgenommen

Am Donnerstagmorgen wurden in Arbon (am Bodensee) nach einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop drei Männer festgenommen – dies teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Gegen 9.15 Uhr habe ein Mann den Tankstellenshop betreten, eine Angestellte mit einem Messer bedroht und Bargeld gefordert. Der Mann flüchtete anschließend mit einer Beute von mehreren hundert Franken in unbekannte Richtung. Die Angestellte wurde nicht verletzt. Die Kantonspolizei leitete umgehend die Fahndung nach dem Mann ein und konnte kurze Zeit später in der näheren Umgebung der Tankstelle drei Tatverdächtige festgenommen. Dabei sei die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt worden. Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau hat weitere Ermittlungen aufgenommen.

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Donnerstag, 02. Dezember:

Thurgau: 15-Jährige Radfahrerin angefahren

In Egnach am Bodensee ist am Mittwochabend eine 15-jährige Radfahrerin bei einem Unfall leicht verletzt worden – dies teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Als ein 41-jähriger Autofahrer auf einen Autobahnzubringer abbiegen wollte, sei es zum Zusammenstoß mit der Radfahrerin gekommen, die in gleicher Richtung auf dem Radstreifen fuhr. Die 15-Jährige wurde nur leicht verletzt, musste aber durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

St. Gallen: Frau fährt 16-Jährige auf Zebrastreifen an

In Wil (zwischen St. Gallen und Winterthur) wurde am Mittwochabend eine 16-jährige Fußgängerin auf einem Zebrastreifen von einem Auto angefahren und musste ins Krankenhaus geflogen werden – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Aus bislang unbekannten Gründen sei es zur Kollision zwischen dem Auto einer 48-jährigen Frau und der Fußgängerin gekommen. Dabei prallte die 16-Jährige auf die Motorhaube und Frontscheibe des Autos und sei wahrscheinlich auch über das Dach des Fahrzeugs geschleudert worden. Über die genaue Schwere ihrer Verletzungen sei noch nichts bekannt.

St. Gallen: 72-Jähriger fährt 17-Jährige an

In Thal (am Bodensee, an der Grenze zu Österreich) ist es am Mittwochnachmittag zu einer Kollision zwischen dem Auto eines 72-jährigen Mannes und einer 17-jährigen Jugendlichen gekommen – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Die 17-Jährige habe gemeinsam mit einer 22-jährigen Frau zu Fuß einen Zebrastreifen überqueren wollen, als es aus bislang unbekannten Gründen zur Kollision gekommen sei. Dabei wurde die Jugendliche auf die Frontscheibe des Autos geworfen, verletzte sich aber nur leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Dienstag, 30. November:

Thurgau: Lastwagen bleibt in Unterführung stecken

Am Montagnachmittag ist in Frauenfeld (zwischen Konstanz und Winterthur) ein Lastwagen in einer Unterführung stecken geblieben. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, kollidierte der Ladekran mit der Decke der Unterführung. Der Lastwagen fuhr zunächst noch einige Meter weiter, blieb dann aber stecken. Verletzt wurde laut Polizei niemand, der Sachschaden könne noch nicht beziffert werden.

Kollision mit der Tunneldecke.
Kollision mit der Tunneldecke. | Bild: Kantonspolizei Thurgau

Zürich: Sechs Verletzte bei Unfall mit Motoreinachser

Bei einem Unfall sind am frühen Sonntagmorgen in Feuerthalen (bei Schaffhausen) zwei Personen schwer und vier weitere Personen leicht verletzt worden. Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, lenkte ein 20-jähriger Mann einen so genannten Motoreinachser mitsamt Anhänger auf einem schmalen Weg in Richtung Tal. Aus noch unbekannten Gründen prallte das Gefährt an die Böschung und der Motoreinachser kippte nach rechts, wobei der Fahrer und sein 57-jähriger Beifahrer herunterfielen.

Beide hätten sich dabei schwere Verletzungen zugezogen und seien mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Auf dem Anhänger hätten sich noch sechs weitere Personen im Alter zwischen 26 und 51 Jahren befunden, von denen vier leichte Verletzungen erlitten und zwei unverletzt blieben.

Aus noch unbekannten Gründen kippte der Motoreinachser um.
Aus noch unbekannten Gründen kippte der Motoreinachser um. | Bild: Kantonspolizei Zürich

Thurgau: Mit völlig vereister Frontscheibe und zwei ungesicherten Kindern unterwegs

In Romanshorn hat die Kantonspolizei Thurgau am Dienstagmorgen einen 50-jährigen Autofahrer angehalten, der mit völlig vereister Frontscheibe unterwegs war. Laut Polizei saßen neben dem Fahrer auch zwei Kinder im Alter von vier und fünf Jahren mit im Fahrzeug, die nicht gesichert waren. Nachdem der Mann die Scheibe vom Eis befreit hatte, durfte er weiterfahren. Der Vorfall wird allerdings bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Hinweis: Die Kantonspolizei Thurgau macht darauf aufmerksam, dass wer mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, sich selbst, seine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Zürich: Ein Kilogramm Kokain im Körper geschmuggelt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet. Laut Kantonspolizei kam der 34-jährige Mann aus Sao Paulo und wollte nach Barcelona weiterfliegen. Bei einer Polizeikontrolle sei der Verdacht aufgekommen, dass der Mann als Betäubungsmittelkurier unterwegs sein könnte. Eine Untersuchung ergab dann, dass er in seinem Körper rund ein Kilogramm Kokain mit sich führte. Der Mann wurde verhaftet und nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft Zürich Sihl zugeführt.

Zürich: Frontalkollision fordert zwei Schwerverletzte

Bei einer Frontalkollision sind am Samstagabend in Weisslingen (in der Nähe von Winterthur) zwei Personen verletzt worden. Wie die Kantonspolizei Zürich berichtet, stießen die Fahrzeuge eines 65-jährigen Mannes und einer 35-jährigen Frau zusammen. Nach ersten Erkenntnissen sei der Mann aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten. Beide Personen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Thurgau: Unfall unter Alkoholeinfluss

In Tobel (bei St. Gallen, Richtung Bodensee) hat am Montagabend ein unter Alkoholeinfluss stehender 24-jähriger Autofahrer einen Unfall verursacht und musste daraufhin seinen Führerschein abgeben – dies berichtet die Kantonspolizei Thurgau. Er habe nach einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei mit einem Metallgeländer kollidiert. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Montag, 29. November:

St. Gallen: Hoher Sachschaden bei Brand in Mehrfamilienhaus

Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Au (Bodensee-Nähe, an der Grenze zu Österreich) ist in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Zudem habe eine Person Brandverletzungen erlitten, eine weitere möglicherweise eine Rauchgasvergiftung.

Laut Kantonspolizei ging um circa 1.50 Uhr bei der kantonalen Notrufzentrale eine Meldung über eine Rauchentwicklung ein. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen auf ein offenes Feuer mit starker Rauchentwicklung aus der Dachgeschosswohnung des Hauses. Die Feuerwehr begann direkt nach Eintreffen mit den Löscharbeiten und konnte den Brand löschen.

Beim Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken.
Beim Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken. | Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hätten sich fünf Personen im Haus befunden, alle hätten das Gebäude rechtzeitig verlassen können. Allerdings erlitt ein 54-jähriger Bewohner Brandverletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine 59-jährige Bewohnerin wurde wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Notarzt untersucht

Das Gebäude wurde stark beschädigt, die Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist laut Kantonspolizei noch unbekannt.

St. Gallen: 18-Jähriger landet mit seinem Auto auf dem Dach

Am vergangenen Freitag ist in Flawil (in der Nähe von St. Gallen) ein junger Mann bei einem Unfall leicht verletzt worden – dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Der 18-Jährige sei nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem Auto, aufgrund für die Straßenverhältnisse zu hoher Geschwindigkeit, ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug rutschte von der Fahrbahn ab, touchierte einige Bäume, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Mann habe sich leichte Verletzungen zugezogen und sei vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Es entstand Schaden in Höhe von mehreren tausend Franken.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der 18-Jährige aufgrund zu hoher Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist der 18-Jährige aufgrund zu hoher Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten. | Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Schaffhausen: Auto rast in Hauswand

Wie die Kantonspolizei Schaffhausen mitteilt, wurden am Samstagabend kurz nach 23 Uhr bei einem Autounfall in Neuhausen am Rheinfall zwei Personen schwer verletzt. Ein 20-jähriger sei aus bisher ungeklärten Gründen mit seinem PKW von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug durchbrach mehrere Hecken, streifte einen Laternenpfahl und prallte dann in eine Hauswand. Fahrer und Beifahrer wurden ins Krankenhaus gebracht, der PKW erlitt einen Totalschaden.

Thurgau: 73-Jährige von falschen Polizisten betrogen – Kantonspolizei bittet um Vorsicht

Eine Frau ist in der Region Kreuzlingen mit der so genannten „Falsche Polizisten“- Masche betrogen worden. Das teilt die WieKantonspolizei Thurgau mit. Ein Mann habe sich telefonisch bei der 73-Jährigen gemeldet, sich als Polizist ausgegeben und behauptet, bei bereits verhafteten Mitgliedern einer Verbrecherbande Daten über die Frau gefunden zu haben. Der Anrufer brachte die Frau dazu, für eine angebliche polizeiliche Spurensicherung Geld bei der Bank abzuheben und in einem Briefkasten zu deponieren. Das Geld wurde von unbekannten Personen abgeholt. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Hinweis: Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht. Präventionstipps und Informationen gibt es auf der Webseite www.telefonbetrug.ch.

St. Gallen: Fahrunfähiger 90-Jähriger entzieht sich Polizeikontrolle

Am vergangenen Freitag hat sich in Bichwil (zwischen St. Gallen und Frauenfeld) ein 90-jähriger Mann mit seinem Auto der Kontrolle durch die Kantonspolizei St. Gallen entzogen – dies teilt die Kantonspolizei mit. Man habe den Mann aufgrund seiner auffälligen Fahrweise kontrollieren wollen und signalisierte ihm, sein Fahrzeug anzuhalten. Der Mann habe aber nicht reagiert, und so folgte die Patrouille dem Mann, der auch weitere Signale der Polizei ignorierte. Diese konnte ihn aber schließlich zum Anhalten bewegen und stellte fest, dass er in fahrunfähigem Zustand unterwegs war.

Der 90-Jährige musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerschein wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Freitag, 26. November:

Zürich: Mann bedroht Vater mit Messer, wirft Ziegel vom Dach und beschädigt 30 Autos

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, hat sie am frühen Freitagmorgen in Nürensdorf (Bezirk Bülach, in der Nähe von Winterthur) einen Mann festgenommen, der zunächst seinen Vater mit einem Messer bedroht hatte und sich dann mehrere Stunden vor der Polizei auf einem Dach verschanzte und mit Dachziegeln um sich warf.

Der Einsatz der Polizei begann bereits am Donnerstagnachmittag: Da kam es zu der Auseinandersetzung, während der 38-Jährige seinen Vater mit einem Messer bedroht haben soll. Der 61-jährige Vater konnte sich laut Polizei vor dem Haus in Sicherheit bringen und meldete sich kurz vor 17 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei.

Flucht über den Balkon aufs Dach

Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Sohn in der Wohnung in einem Zimmer verbarrikadiert, flüchtete anschließend auf den Balkon, reagierte nicht auf die Ansprache der Polizeikräfte und kletterte schließlich über einen Nachbarbalkon und ein Vordach auf das Dach des Gebäudes. Anschließend entfernte der immer noch mit einem Messer bewaffnete Mann laut Kantonspolizei mehrere Dachziegel und schleuderte diese zum Teil dutzende Meter weit in die Umgebung. Aus Sicherheitsgründen mussten mehrere Bewohner das Haus verlassen und das Gebiet um das Haus musste großräumig abgesperrt werden. Etwa 30 geparkte Autos wurden beschädigt.

Polizei fordert Verhandlungsgruppe an

Die Einsatzleitung habe dann daraufhin eine auf solche Fälle spezialisierte Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei Zürich angefordert, die nach ihrem Eintreffen mit dem 38-Jährigen in Kommunikation trat. Um ca. 0.30 Uhr konnte dieser schließlich festgenommen werden. Dabei sei unterstützend auch die Feuerwehr zum Einsatz gekommen, um den Mann vom Dach zu holen.

Die Kantonpolizei teilt weiterhin mit, dass im Rahmen des Einsatzes niemand verletzt worden sein. Das Messer habe man sichergestellt, den 38-Jährigen zunächst medizinisch untersucht und dann auf eine Polizeiwache gebracht.

Thurgau: Sechs Monate nach Schießerei vor Bar: 33-jähriger Schütze in Ungarn festgenommen

Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr nach einer Schießerei mit zwei Schwerverletzten vor einem Nachtlokal im Thurgau führte die europaweite Fahndung nun zum mutmaßlichen Täter: Die ungarische Polizei konnte einen 33-Jährigen festnehmen. Wie es für ihn nun weitergeht und welche Konsequenzen dem Mann bei einer Anklage und Verurteilung drohen? Lesen Sie hier die ganze Geschichte

Zürich: Bewaffneter 71-Jähriger löst Polizeieinsatz aus

Bei einem Polizeieinsatz am Donnerstagnachmittag ist in Winterthur ein Mann verhaftet worden, der zuvor in der Öffentlichkeit mit einer Schusswaffe hantiert hatte. Das teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Gegen 13.30 Uhr sei die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur durch eine Frau auf den Mann aufmerksam gemacht worden, der vor einem Mehrfamilienhaus eine Schusswaffe in den Händen hielt. Umgehend rückten Polizeikräfte der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich vor Ort aus, entdeckten den 71-Jährigen im Innern des Mehrfamilienhauses und konnten ihn dort festnehmen. Laut Kantonspolizei wurde niemand verletzt, die Waffe sei sichergestellt worden.

Flughafen Zürich: 74-Jähriger hat drei Kilogramm Kokain im Gepäck

Wie die Züricher Kantonspolizei mitteilt, hat sie bereits am vergangenen Montag am Flughafen Zürich einen Mann verhaftet, der in seinem Reisegepäck rund drei Kilogramm Kokain mit sich führte. Der 74-Jährige sei aus Sao Paulo gekommen und wollte nach Düsseldorf weiterreisen. Bei einer Polizeikontrolle kam der Verdacht auf, dass der Mann möglicherweise als Betäubungsmittelkurier unterwegs sei. Bei einer Durchsuchung wurden dann in seinem Gepäck die Drogen entdeckt und beschlagnahmt. Der Mann wurde verhaftet und nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt.

Thurgau: 74-Jährige kollidiert mit Betonpfeiler

Bei einem Verkehrsunfall in Weinfelden wurde bereits am Mittwoch eine Autofahrerin verletzt – dies teilt die Kantonspolizei Thurgau mit. Die 74-jährige habe beim Rechtsabbiegen ein aus der Gegenrichtung kommendes Fahrzeug touchiert und sei dann in einen Betonpfeiler gefahren. Die Frau wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Das waren die wichtigsten Nachrichten von Mittwoch, 24. November:

Schaffhausen: Impfzentrum-Mitarbeiter fälscht womöglich Hunderte Zertifikate – mehrere Personen festgenommen

Wie die Kantonspolizei Schaffhausen am heutigen Mittwoch mitteilt, wurde bereits im Oktober ein Mitarbeiter des Kantonalen Impfzentrums (KIZ) wegen der Fälschung von womöglich mehreren Hundert Covid-Impfzertifikaten festgenommen. Im Zusammenhang mit der Vermittlung und dem Verkauf dieser gefälschten Zertifikate folgten im Laufe des Novembers noch mehrere weitere Verhaftungen.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

Schaffhausen: 72-Jähriger überschlägt sich mit seinem PKW und muss mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden

Wie die Kantonspolizei Schaffhausen mitteilt, hat sich am frühen Dienstagabend in Hallau (im Klettgau, nahe der deutschen Grenze), auf der Strecke zwischen Hallau und Wunderklingen, ein 72-jähriger Mann bei einem Unfall mit seinem Fahrzeug überschlagen. Aus bisher unbekannten Gründen kam das Fahrzeug von der Straße ab, überschlug sich durch die Kollision mit der Böschung und rutschte circa 100 Meter über die Straße, bis es zum Stehen kam. Laut Kantonspolizei wurde der Fahrer durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch den Wehrverband Oberklettgau (WVO) aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde durch einen Rettungshubschrauber mit noch unbestimmten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Zürich: Große Beute

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, sind bereits am Montag bei einem Einbruchdiebstahl in der Gemeinde Kilchberg (am Westufer des Zürichsees) Schmuck und Kleider im Wert von mehreren zehntausend Franken entwendet worden. Die Einbrecher brachen demnach ein Fenster einer Parterrewohnung auf, stahlen mehrere Armbanduhren sowie hochpreisige Markenkleider und konnten das Gebäude dann unbemerkt wieder verlassen. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungsarbeit im Zusammenhang mit den unbekannten Tätern aufgenommen.