Fahrradfahren boomt. Immer mehr Menschen entdecken den Drahtesel für sich und finden Spaß an der Bewegung in der Natur. Klimadebatte, Corona-Krise – all das hat den Trend zum Strampeln in den vergangenen Monaten noch weiter verstärkt. Pünktlich zum Europäischen Tag des Fahrrads am 3. Juni wollten wir deshalb von unseren Lesern wissen: Welche ist Ihre Lieblings-Radstrecke in der Region? Drei der eingesandten Touren stellen wir Ihnen nun vor.

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48 Kilometer von Lauchringen in Steinatal nach Detzeln

Die diesjährige Lieblings-Radstrecke von Otmar Wohllaib führt von Lauchringen in Steinatal nach Detzeln – eine etwa 48 Kilometer lange Route mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad, die sich gut für E-Bike-Touren eignet, wie er schreibt.

Bild: Otmar Wohllaib

Otmar Wohllaib beschreibt seine Lieblingsstrecke so: „Im Ort nach rechts zum Tierberg. Die dortige Straße entlang in Richtung Raßbach, Talhöfe, vorbei am Steinbruch bis Untermettingen. Dort die Verbindungsstraße hinauf auf die Höhe nach Eggingen. Auf dem höchsten Punkt nach links auf die Wirtschaftswege bis oberhalb von Bettmaringen. Danach in Richtung Stühlingen bis zur ‚Unteren Alp‘. Dort nach links, der Radwegbeschilderung folgend, am Berghof vorbei bis nach Eberfingen. Anschließend auf dem Radweg entlang der Wutach zurück nach Lauchringen.“

Bild: Otmar Wohllaib

Ein gutes Stück Strampel-Arbeit – jedoch wird man dafür belohnt, verspricht Otmar Wohllaib: „Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke in Richtung Randen bis in den Hegau.“

Bild: Otmar Wohllaib
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60 Kilometer Panorama-Radtour durch den Hegau

Walter Wiedenmaier hat eine etwa 60 Kilometer lange Hegau-Rundfahrt zusammengestellt, die am Aussichtsparkplatz Tannenberg in der Duchtlingerstraße beginnt – und endet. „Sie führt über den Mägdeberg Welschingen nach Anselfingen und hinter dem Hohenhewen über die Hohlgass mit Hegau-Alpensicht nach Watterdingen“, schreibt Walter Wiedenmaier.

Bild: Walter Wiedenmaier

Anschließend geht es zum Napoleonsegg und weiter auf dem alten Postweg oberhalb von Tengen in Richtung Kommingen/Neuhaus. Weiter führt die Tour auf dem Grenzweg mit Sicht auf Bodensee und Berge nach Wiechs am Randen, bevor es durch das Körbeltal Büßlingen, vorbei am Hof Pfaffwiesen und Hofgut Homboll zum Hohenstoffeln-Parkplatz geht – „mit Sicht auf Duchtlingen und zum Hohentwiel, dem letzten des Hegau-Vulkan-Kegelspiels.“

Bild: Walter Wiedenmaier

Mit dem Fahrrad rund um den Schluchsee

Siegfried Birkenbeul hat uns seine Lieblings-Radstrecke geschickt, die rund um den Schluchsee führt. „Wir starten mit unserem Fahrrad auf dem großen Parkplatz direkt an der Staumauer und radeln auf dem abgegrenzten Rad – und Wanderweg neben der Hauptstraße am Bahnhof Seebrugg vorbei bis zum Strandbad Schluchsee„, schreibt er zu seiner Tour. Am Bahnhof vorbei nutzt er die Unterführung hinter dem Ort Schluchsee zum Waldrand. Dort führt ein bequemer Radweg rechts an der Bundesstraße entlang, teilweise durch Wald, bis zum Bahnhof Aha.

Bild: Patrick Seeger, dpa

Der Weg unterhalb der Bahnlinie direkt am See soll den „Fuß-Wanderern“ vorbehalten bleiben, erklärt Siegfried Birkenbeul weiter. Direkt hinter dam Bahnhof Aha geht es links durch die schmale Unterführung und dann rund 500 Meter Richtung Aäule, dann links ab hinunter zum See auf einem breiten Naturweg mit Schranke. Weiter führt die Tour den herrlichen Waldweg entlang bis zum Unterkrummenhof – hier gibt es eine Einkehrmöglichkeit mit Selbstbedienung.

„Nach dem Stärken radeln wir weiter den schönen Waldweg entlang bis zur Staumauer„, schreibt Siegfried Birkenbeul. Hier warten ein Kiosk mit Selbstbedienung und saubere Toiletten. Über das schmale Sträßchen auf der Staumauer erreicht man wieder den Parkplatz. „Man kann natürlich auch anders herum fahren, aber diese Variante hat sich wegen der (wenigen) Steigungen bestens bewährt“, erklärt Siegfried Birkenbeul. Die reine Fahrzeit beträgt etwa eine bis eineinhalb Stunden, ein Fahrrad kann auch direkt an der Staumauer gegenüber der Bundesstraße gemietet werden.

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