• Überheizen: Gerade an kalten Wintertagen neigen viele Menschen dazu, alle Heizkörper voll aufzudrehen. Davon rät Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (Eza) ab – denn dadurch würden die Heizungen nicht schneller warm, sie blieben nur länger heiß. Auf Stufe fünf ist ein Heizkörper dem Experten zufolge meistens 28 Grad warm, was die Heizkosten immens ansteigen lässt. Jedes Grad weniger spart in einem Altbau etwa sechs Prozent Energie.
  • Fenster kippen: Zwei bis fünf Minuten Stoßlüften reicht Sambale zufolge im Winter aus. Das sei genug, um frische Luft ins Haus zu lassen, bei längerem Lüften kühlten die Räume aus und es gehe unnötig Energie verloren. Dreimal hintereinander drei Minuten lang lüften ist ein anderer guter Tipp.
  • Heizkörper verdecken: Während der kalten Jahreszeit sollte man Sambale zufolge darauf achten, dass Heizkörper und Thermostatventile nicht durch Möbel und Vorhänge verdeckt werden, da sie sonst nicht richtig funktionieren. In Altbauten sollte man nicht nur Heizkörper, sondern auch Außenwände nicht vollstellen. Dahinter könne sich schnell Schimmel bilden.
  • Kältefallen: Besonders durch ältere Fenster, Dachbodenluken und Kellertüren zieht kalte Luft ins Haus. Sambale empfiehlt, Profildichtungen anzubringen. „Sie schützen vor Zugluft, kosten wenig Geld und man kann sie selbst anbringen“, sagt er.
  • Vorhänge zuziehen: Wer im Winter nachts die Rollläden schließt, erhöht den Wohnkomfort und spart Heizkosten, sagt Sambale. Denn vor allem in klaren Nächten gehe über die Fenster Wärme verloren.