Käte Küster, 80, ist in der Hegauer Gemeinde Mühlhausen-Ehingen ein bekanntes Gesicht. In früheren Zeiten arbeitete sie als Verkäuferin in einem Singener Schuhhaus, eine Tätigkeit, die ihr immer große Freude bereitet hat. Im Ruhestand, aber auch schon früher, entdeckte sie das Schreiben, schaut genau aufs städtische Geschehen und schreibt fleißig Leserbriefe.

Besonderes Vergnügen macht ihr das Backen. Für dieses Kürbisgebäck wird Hokkaido-Kürbis verwendet. Im 19. Jahrhundert brachten die Portugiesen Kürbisse nach Japan. Der Hokkaido-Kürbis ist nach der gleichnamigen Insel benannt und wurde in Japan zum heutigen Aroma und der praktischen Größe gezüchtet. Er ist allgemein beliebt, da man ihn nicht schälen muss. Er ist auch für kleinere Haushalte praktisch und ergibt unglaubliche Mengen schmackhafter Kürbissuppe. Auch Chutneys oder Marmelade lassen sich daraus machen.

Diese Kürbisschnitten sind aromatisch und saftig und passen toll zu einem herbstlichen Nachmittags-Kaffee. Dann noch ein paar bunte Blätter auf den Tisch und fertig ist die Oktober-Stimmung!

Zutaten: 150 g Mehl,
125 g gemahlene Walnüsse,
100 g Mandeln,
je 1 TL Zimt, Lebkuchengewürz und Piment,
je 1/2 TL Ingwer- und Muskatpulver,
1 Prise Salz, 200 g sehr weiche Butter,
abgeriebene Zitrone, 3 Eier,
60 g brauner Zucker,
350 g in feine Streifen geschnittener Kürbis, etwas Orangensaft.

Zubereitung: Mehl, Nüsse, Mandeln und Gewürze miteinander vermischen. Die Eier trennen. Butter, Eigelb und Zucker schaumig schlagen.
Den Kürbis in Orangensaft und etwas Butter weich dünsten und mit Gabel zerdrücken. Dazu geben, dann die drei geschlagenen Eiweiße vorsichtig
unterheben. Den Teig in eine gut gefettete runde oder viereckige Springform geben. Bei 150 Grad 40 Minuten backen. Danach bei geöffneter Backofentüre etwas auskühlen lassen. Nach Wunsch in kleine Quadrate schneiden. (bea)