Bereits in der Nacht zum Freitag war die Polizei mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz, um eine erneute Eskalation zu verhindern. Die Grundstimmung bei den Kontrollen sei teilweise aggressiv gewesen, insbesondere auf dem Schlossplatz, hieß es am Morgen. Die Einsätze seien aber „wochenendtypisch“ gewesen.

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In der Nacht zum vergangenen Sonntag hatten randalierende Menschen in der Innenstadt Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen daran beteiligt.

Das Bild stammt vom letzten Wochenende, als es in Stuttgart zu mehreren Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Hier sieht man wie ein paar Menschen vor einem geplünderten Geschäft in der Marienstraße stehen.
Das Bild stammt vom letzten Wochenende, als es in Stuttgart zu mehreren Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Hier sieht man wie ein paar Menschen vor einem geplünderten Geschäft in der Marienstraße stehen. | Bild: Julian Rettig/dpa

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Laut Innenminister Thomas Strobl (CDU) zählen dazu auch die, die klatschten und die Randalierer anstachelten. Bislang sitzen neun Verdächtige in Untersuchungshaft, ein Haftbefehl ist außer Vollzug gesetzt. Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz hatte versprochen, dass sich so eine Randale in Stuttgart nicht wiederholen werde.

Polizisten beobachten die Lage am Eckensee.
Polizisten beobachten die Lage am Eckensee. | Bild: Christoph Schmidt/dpa

Die Polizei hatte angekündigt, dass Bereitschaftspolizisten zur Unterstützung in der Stadt sein werden. Diese Beamten sind mit spezieller Schutzkleidung ausgestattet. Wasserwerfer werden zwar als „taktisches Einsatzmittel“ vorgehalten, sie sollen aber nach Polizeiangaben nur im Notfall eingesetzt werden. Auch Polizeireiter, Polizeihundeführer und Ermittlungsbeamte stünden zur Verfügung.

Einsatzwagen der Polizei stehen auf dem Schlossplatz, Stuttgart.
Einsatzwagen der Polizei stehen auf dem Schlossplatz, Stuttgart. | Bild: Christoph Schmidt/dpa

(dpa)

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