Das Verbot von Großveranstaltungen ist ein schwerer Schlag für uns alle. Veranstalter müssen auf eine wichtige Einnahmequelle verzichten und um ihre Existenz bangen.

Das trifft Konzertagenturen genauso hart wie Kommunen, Schausteller oder Vereine, wenn nicht einmal mehr ein Dorffest stattfindet. Und letztlich sind wir Bürger zu Stubenhockern verdammt, weil es keine Anlässe zur Begegnung außer den eigenen vier Wänden mehr gibt.

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Genau darin liegt der Sinn, das Verbot soll die Verbreitung des Virus eindämmen. Ansammlungen von Menschen sind unkontrollierbar. So schmerzlich das ist: Die Entscheidung ist richtig. Fraglich bleibt jedoch das Datum.

Für den Rest des Jahres sind noch viele Optionen offen

Die vage Hoffnung, nach dem 31. August könne es eine Rückkehr zur Normalität geben, lässt viele Optionen offen. Das ist trügerisch. Wer heute glaubt, ein Fest oder Konzert in den Herbst verlegen zu können, bekommt dafür keine Garantie. Planungssicherheit sieht anders aus. Eine vorläufige Absage bis Jahresende wäre daher ehrlicher gewesen.

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