Mit Alexa zu kommunizieren macht Spaß. Sie ist schnell installiert, kann Witze erzählen und ist selten um eine Antwort verlegen. Dabei bleibt sie in jeder Situation freundlich und gelassen. Eines wurde während des Testlaufes jedoch schnell deutlich. Wer ein Gerät sucht, um sich zu informieren, ist mit dem „Google Assistant“ oder Siri deutlich besser bedient. Denn hier kommt Amazons Alexa schnell an ihre Grenzen und ist teilweise schon mit einfachen Sachfragen überfordert. Viel zu oft, kann sie keine Antwort geben. Die Stärken der Echo liegen woanders: Zum Beispiel darin, ein smartes Zuhause steuern und bedienen zu können. Auch Musik hören ist mit dem Gerät kein Problem, insofern man die entsprechenden kostenpflichtigen Dienste wie zum Beispiel Spotify Premium abonniert und die zugehörige App auf dem Smartphone installiert hat. Ist dies der Fall, bietet das Gerät ein überraschend gutes Klangerlebnis.

Jenseits der Funktionalität bleiben jedoch Zweifel an der Verschwiegenheit Alexas. Denn um reagieren zu können, lauscht sie unablässig in den sie umgebenden Raum. Amazon beteuert zwar, dass nur die Fragen beziehungsweise Antworten gespeichert würden. Ob dies tatsächlich stimmt, lässt sich nicht prüfen. Der kurze Test zeigt: Amazons Alexa hat Potential und zeigt Lernwillen. Der Assistent hat aber durchaus auch seine Schwächen. Hinzu kommen die ungeklärten Fragen in Sachen Datenschutz, die ein ungutes Gefühl hinterlassen. Bei einem Preis von rund 180 Euro erhofft man sich mehr.