2032 soll demnach die zweite Besatzung auf dem Mond landen und ein spezielles Fahrzeug für Exkursionen künftiger Kosmonauten mitbringen.

Russland will sich zudem an dem US-Projekt einer Raumstation beteiligen, die um den Mond kreisen soll. 2034 könne der Bau beginnen, hieß es in dem Dokument. Von dort aus sollen Flüge tiefer ins All möglich sein, so die Hoffnung. Für den Bau einer solchen Station entwickle sein Land Schwerlastraketen, hatte Roskosmoschef Dmitri Rogosin Ende vergangenen Jahres erklärt.

Das Schild der Flugleitzentrale der Weltraumbehörde der Russischen Föderation Roskosmos.
Das Schild der Flugleitzentrale der Weltraumbehörde der Russischen Föderation Roskosmos. | Bild: Emile Ducke

Russland will mit der Mondmission anknüpfen, wo die Sowjetunion vor Jahrzehnten aufgehört hat: Nach technischen Pannen hatte Moskau in den 1970er Jahren seine kostspieligen Pläne für eine Mondlandung auf Eis gelegt. Diesmal setzen die Russen bei der Erforschung des Mondes auf eine Zusammenarbeit mit den USA, Europa und China.