Die Schweiz ist anders. Sie ist kleiner als die meisten Länder in Europa. Allerdings weist sie eine erstaunlich hohe Dichte imposanter Bergriesen auf. Von diesen ist das Matterhorn so bekannt, dass man es auf der ganzen Welt kennt und als Archetyp alpiner Großkulisse mit respektvollem Schauder verehrt. Auch das sagenhafte Edelweiß ist so ein Geschenk der Natur an die Schweiz und wie das Schweizerkreuz als Markenbotschafter des Landes weltberühmt.

Die Schweizer haben in jahrhundertelanger Laborarbeit ihr Naturerbe durch rurale wie kulinarische Beigaben behutsam ergänzt. Deshalb gelten ein Löcherkäse, ein tiefbraunes Kräuterbonbon und eine dreieckige Schokolade als Exportschlager, von denen abermillionen Menschen wissen, wer sie erfunden hat.

Indes hat die Schweiz abseits von Almen und Felsformationen eine im wahrsten Sinne ausgefeilte Handwerks- und Gewerbekultur entwickelt, deren Erzeugnisse im Ausland so geschätzt sind wie die alpine Hochglanzseite des Landes. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht nur verblüffend nützlich und praktisch sind, sondern dass ihnen auch Ewigkeitscharakter innewohnt. Sollte es jemals keinen Reißverschluss, kein Schweizer Messer und keinen Sparschäler mehr geben? Sind schneebedeckte Abhänge ohne den Davoser Schlitten vorstellbar? Ist das Klettband jemals zu ersetzen? Diese Dinge wird es auch dann noch geben, wenn die Erosion das Matterhorn längst eingeebnet hat. In Abwandlung eines Bonmots Vicco von Bülows, alias Loriot, kann gesagt werden: Ein Leben ohne diese Erfindungen ist denkbar – aber sinnlos.

Die Eidgenossen haben allerdings mehr getan, als den großen Erfinder-Nationen England, Deutschland, Japan und USA Respekt und Furcht einzujagen, so wie es die Schweizer Söldner einst auf den Schlachtfeldern Europas vermochten. Sie haben es auch geschafft, die Voraussetzungen ihrer Erfolge – Präzision, Glaubwürdigkeit, Sauberkeit – auf ein Schlagwort zu reduzieren. Es heißt „Swissness“ – und wer sich dabei an Coolness erinnert fühlt, liegt so falsch nicht.

Nachdem die ökonomische Bastion des Schweizer Bankgeheimnisses geschleift wurde und dieser Mythos Historie ist, findet sich in „Swissness“ ein neuer Qualitätsanker. Er ist wie der Schweizer Chronometer und seine Tochter, die Swatch-Uhr, eine Symbiose aus Ingenieurskunst, Heimatgefühl und Kultigkeit – auch durch das Schweizerkreuz mit leichtfüßigem Patriotismus bedampft.

Die Schweizer wären indes keine Schweizer, hätten sie nicht klar geregelt, wann genau mit „Swissness“ geworben werden darf. So müssen 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz angefallen sein. Und wesentliche Fabrikationsschritte müssen dort anfallen. Klare Sache. Nur wo Schweiz drin ist, darf auch Schweiz draufstehen.
 

"Swiss made" - weltbekannte Produkte aus der Schweiz

<strong>de Sede RH-304:</strong> Das RH sind die Initialen des Schweizer Designers Robert Hauss-<sup></sup>mann, dem 1958 Wegweisendes gelang. Der Anstoß kam von der Unesco in Paris, die in ihrem neuen Hauptsitz ein Sitzungszimmer möblieren wollte. Das elegante Stahlrohr, das – edel gepolstert – der Freude am federnden Wippen entgegenkam, gefiel – und der RH-304 wurde zu einem Klassiker. Hergestellt wird er bei de Sede in Klingnau im Kanton Aargau.
de Sede RH-304: Das RH sind die Initialen des Schweizer Designers Robert Hauss-mann, dem 1958 Wegweisendes gelang. Der Anstoß kam von der Unesco in Paris, die in ihrem neuen Hauptsitz ein Sitzungszimmer möblieren wollte. Das elegante Stahlrohr, das – edel gepolstert – der Freude am federnden Wippen entgegenkam, gefiel – und der RH-304 wurde zu einem Klassiker. Hergestellt wird er bei de Sede in Klingnau im Kanton Aargau. | Bild: Hersteller
<strong>riri Reißverschluss:</strong> Zwar hielt der Amerikaner Guideon Sundback bereits ein Patent auf den Reißverschluss. Aber es brauchte Schweizer Feinarbeit, damit er zuverlässig auf- und zuging. Das übernahm der studierte Jurist und Firmengründer Dr. Martin Othmar Petrus Notker Winterhalter zwischen 1923 und 1925. Er kaufte Sundback seine Idee ab, machte Kügelchen und Klemmbacken zu „Rippen und Rillen“ (riri) und wurde Millionär. Genie und Wahnsinn lagen bei Winterhalter leider eng zusammen. Die Erben ließen ihn entmündigen, und er starb 1961 in einer Psychiatrie in Kreuzlingen.
riri Reißverschluss: Zwar hielt der Amerikaner Guideon Sundback bereits ein Patent auf den Reißverschluss. Aber es brauchte Schweizer Feinarbeit, damit er zuverlässig auf- und zuging. Das übernahm der studierte Jurist und Firmengründer Dr. Martin Othmar Petrus Notker Winterhalter zwischen 1923 und 1925. Er kaufte Sundback seine Idee ab, machte Kügelchen und Klemmbacken zu „Rippen und Rillen“ (riri) und wurde Millionär. Genie und Wahnsinn lagen bei Winterhalter leider eng zusammen. Die Erben ließen ihn entmündigen, und er starb 1961 in einer Psychiatrie in Kreuzlingen. | Bild: felinda-stock.adobe.com
<strong>Velcro Klettband:</strong> Laut US-Weltraumserie „Raumschiff Enterprise“ waren es Außeriridische, die das Patent für den Klettverschluss den Erdlingen verkauften. Genauso falsch ist die Mär, das Klettband habe die Nasa für die Apollo-Astronauten erfunden. Richtig ist: Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral musste nach seinen Jagdausflügen immer die Kletten von der Hose zupfen. Ihn faszinierte die Intelligenz der Natur, und er begann zu tüfteln. Den Namen seiner Erfindung bildete er aus „Velour“ und „Crochet“ (französisch für „Haken“) – kurz Velcro. 1954 erhielt er das Patent – vor den Außerirdischen.
Velcro Klettband: Laut US-Weltraumserie „Raumschiff Enterprise“ waren es Außeriridische, die das Patent für den Klettverschluss den Erdlingen verkauften. Genauso falsch ist die Mär, das Klettband habe die Nasa für die Apollo-Astronauten erfunden. Richtig ist: Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral musste nach seinen Jagdausflügen immer die Kletten von der Hose zupfen. Ihn faszinierte die Intelligenz der Natur, und er begann zu tüfteln. Den Namen seiner Erfindung bildete er aus „Velour“ und „Crochet“ (französisch für „Haken“) – kurz Velcro. 1954 erhielt er das Patent – vor den Außerirdischen. | Bild: danielsbfoto-stock.adobe.com
<strong>Käsehobel Girolle:</strong> Den Käse „Tête de Moine“ (Mönchskopf) gibt es seit mehr als 800 Jahren. Zum Verkaufsschlager wurde er aber erst durch die Girolle. Vorher musste man die krusseligen Käse-Rosetten mühsam mit dem Messer abschaben. Der Feinmechaniker Nicolas Crevoisier im Schweizer Jura dachte nach. Er spießte den Käse auf einen zentralen Stab und ließ darüber einen Hobel kreisen. Das war 1981. Seither wurden mehr als 2,5 Millionen Girolles verkauft.
Käsehobel Girolle: Den Käse „Tête de Moine“ (Mönchskopf) gibt es seit mehr als 800 Jahren. Zum Verkaufsschlager wurde er aber erst durch die Girolle. Vorher musste man die krusseligen Käse-Rosetten mühsam mit dem Messer abschaben. Der Feinmechaniker Nicolas Crevoisier im Schweizer Jura dachte nach. Er spießte den Käse auf einen zentralen Stab und ließ darüber einen Hobel kreisen. Das war 1981. Seither wurden mehr als 2,5 Millionen Girolles verkauft. | Bild: Hersteller
<strong>Kaba Wendeschlüssel:</strong> Während die Deutschen „Kaba“ als Schokopulver kennen, denkt der Eidgenosse an einen Schlüssel. Seine Erfindung ist älter als es sein futuristisches Aussehen vermuten lässt. In den 30er-Jahren arbeitete der Schlosser Fritz Schori bei der Firma Franz Bauer in Wetzikon (Kanton Zürich), einem Spezialisten für Sicherheitsschlösser. Im Volksmund hieß der Betrieb „Kassenbauer“, weil man mit Kassenschränken angefangen hatte. Daraus wurde die Marke „Kaba“. Heute ist Kaba ein Weltmarktführer mit 8000 Mitarbeitern.
Kaba Wendeschlüssel: Während die Deutschen „Kaba“ als Schokopulver kennen, denkt der Eidgenosse an einen Schlüssel. Seine Erfindung ist älter als es sein futuristisches Aussehen vermuten lässt. In den 30er-Jahren arbeitete der Schlosser Fritz Schori bei der Firma Franz Bauer in Wetzikon (Kanton Zürich), einem Spezialisten für Sicherheitsschlösser. Im Volksmund hieß der Betrieb „Kassenbauer“, weil man mit Kassenschränken angefangen hatte. Daraus wurde die Marke „Kaba“. Heute ist Kaba ein Weltmarktführer mit 8000 Mitarbeitern. | Bild: Hersteller
<strong>Freitag „Messenger Bag“:</strong> 1993 kam den Brüdern Daniel und Markus Freitag eine abgefahrene Idee. Aus einer ausrangierten Lkw-Plane, die Markus Freitag in einem Industriegebiet gekauft und auf dem Fahrrad-Gepäckträger nach Hause gebracht hatte, könnte man doch eine Tasche schneidern. Sie ist nicht nur wetterfest, sondern man bekommt auch viel rein. Jedes Teil ein handgefertigtes Unikat – „swiss made“. Das zündete. Heute zählt die Taschenfabrik hundert Mitarbeiter.
Freitag „Messenger Bag“: 1993 kam den Brüdern Daniel und Markus Freitag eine abgefahrene Idee. Aus einer ausrangierten Lkw-Plane, die Markus Freitag in einem Industriegebiet gekauft und auf dem Fahrrad-Gepäckträger nach Hause gebracht hatte, könnte man doch eine Tasche schneidern. Sie ist nicht nur wetterfest, sondern man bekommt auch viel rein. Jedes Teil ein handgefertigtes Unikat – „swiss made“. Das zündete. Heute zählt die Taschenfabrik hundert Mitarbeiter. | Bild: Hersteller
<strong>Davoser Schlitten:</strong> Obwohl die Norweger den Schlitten erfunden haben, gilt die Davoser Variante als Schlitten schlechthin. Vermutlich baute Emanuel Heinz-Friberg um 1865 in seiner Davoser Werkstatt seinen ersten Schlitten. Im Gegensatz zum Norweger-Schlitten gibt es keine Rückenlehne. Der Schwerpunkt liegt tiefer, und deshalb beschleunigt dieses Modell viel besser. Der Spaß, rittlings oder bäuchlings auf diesem Schlitten zu fahren, hat unzählige Menschen beglückt und ihn zur Legende gemacht.
Davoser Schlitten: Obwohl die Norweger den Schlitten erfunden haben, gilt die Davoser Variante als Schlitten schlechthin. Vermutlich baute Emanuel Heinz-Friberg um 1865 in seiner Davoser Werkstatt seinen ersten Schlitten. Im Gegensatz zum Norweger-Schlitten gibt es keine Rückenlehne. Der Schwerpunkt liegt tiefer, und deshalb beschleunigt dieses Modell viel besser. Der Spaß, rittlings oder bäuchlings auf diesem Schlitten zu fahren, hat unzählige Menschen beglückt und ihn zur Legende gemacht. | Bild: Hersteller
<strong>Stewi Wäscheschirm:</strong> Im Zeitalter der Wäschetrockner sieht man diese Erfindung immer seltener. Dabei ist sie deutlich stromsparender und stemmt mit 60 Laufmeter Leine deutlich mehr als eine Trocknerfüllung. Der Ingenieur Walter Steiner konstruierte den Hausfrauen-Helfer 1947 und profitierte vom boomenden Siedlungsbau. Seine Wäsche-Antenne nannte er "Stewi" – eine Kombination aus Steiner Winterthur.
Stewi Wäscheschirm: Im Zeitalter der Wäschetrockner sieht man diese Erfindung immer seltener. Dabei ist sie deutlich stromsparender und stemmt mit 60 Laufmeter Leine deutlich mehr als eine Trocknerfüllung. Der Ingenieur Walter Steiner konstruierte den Hausfrauen-Helfer 1947 und profitierte vom boomenden Siedlungsbau. Seine Wäsche-Antenne nannte er "Stewi" – eine Kombination aus Steiner Winterthur. | Bild: Hersteller
<strong>Sigg-Flasche:</strong> Im April 2008 musste der Online-Verkauf der Metallbuddel in den USA kurz eingestellt werden, weil es zu viele Bestell-Clicks gab. Kein Wunder, wenn Hollywood-Promis mit der Sigg-Flasche posieren. Urvater dieses Blockbusters war der Metalldrücker Ferdinand Sigg. Er begann 1908 in Biel, Haushaltswaren herzustellen. In den 20er-Jahren kam die Aluflasche dazu. 1965 wurde das Metall mit einem Kunststoff-Verschluss gekrönt. Seitdem hält die Erfolgsstory der "Bottle", wie sie heißt, an.
Sigg-Flasche: Im April 2008 musste der Online-Verkauf der Metallbuddel in den USA kurz eingestellt werden, weil es zu viele Bestell-Clicks gab. Kein Wunder, wenn Hollywood-Promis mit der Sigg-Flasche posieren. Urvater dieses Blockbusters war der Metalldrücker Ferdinand Sigg. Er begann 1908 in Biel, Haushaltswaren herzustellen. In den 20er-Jahren kam die Aluflasche dazu. 1965 wurde das Metall mit einem Kunststoff-Verschluss gekrönt. Seitdem hält die Erfolgsstory der "Bottle", wie sie heißt, an. | Bild: Hersteller
<strong>Mondaine "Swiss Railway Watch":</strong> Form und Funktion sind perfekt vereint. Die Story hinter dem Ziffernblatt, das Handgelenke in aller Welt schmückt: Hans Hilfiker erdachte es 1944 für die Schweizer Bundesbahnen (SBB). Die Bahnhofsuhr sollte mühelos ablesbar sein, daher hat sie keine Ziffern. 1955 kam der rote Sekundenzeiger dazu – ein Verweis auf die Winkerkelle am Bahnsteig. Seit 1986 darf Uhrenbauer Mondaine das Design vermarkten.
Mondaine "Swiss Railway Watch": Form und Funktion sind perfekt vereint. Die Story hinter dem Ziffernblatt, das Handgelenke in aller Welt schmückt: Hans Hilfiker erdachte es 1944 für die Schweizer Bundesbahnen (SBB). Die Bahnhofsuhr sollte mühelos ablesbar sein, daher hat sie keine Ziffern. 1955 kam der rote Sekundenzeiger dazu – ein Verweis auf die Winkerkelle am Bahnsteig. Seit 1986 darf Uhrenbauer Mondaine das Design vermarkten. | Bild: dpa
<strong>Micro Mobility Systems Microscooter:</strong> Der Banker Wim Ouboter wollte in Zürich eine Bratwurst holen. Doch der Weg war ihm fürs Auto zu kurz und zu lang, um zu Fuß hinzugehen. Das war der Kick zur Erfindung des Microscooters. Der Tretroller 2.0 sollte praktisch sein. Deshalb kann er gefaltet werden und hat austauschbare Rädchen. Und er sollte Spaß machen. Das transportiert das pfiffige Marketing-Label „Micromobilität“, das dem Scooter unzählige Fans einbrachte. Mehr „Swissness“ geht nicht.
Micro Mobility Systems Microscooter: Der Banker Wim Ouboter wollte in Zürich eine Bratwurst holen. Doch der Weg war ihm fürs Auto zu kurz und zu lang, um zu Fuß hinzugehen. Das war der Kick zur Erfindung des Microscooters. Der Tretroller 2.0 sollte praktisch sein. Deshalb kann er gefaltet werden und hat austauschbare Rädchen. Und er sollte Spaß machen. Das transportiert das pfiffige Marketing-Label „Micromobilität“, das dem Scooter unzählige Fans einbrachte. Mehr „Swissness“ geht nicht. | Bild: Hersteller
<strong>ZENA Sparschäler REX:</strong> An diesem Ding ist alles Unnötige weggelassen. Es bleiben zwei geniale Griffmulden für die Finger, ein Ausstecher für die Kartoffel-Augen und ein Messer, das sich pendelnd an die Pelle anpasst. Weniger ist mehr! Das wusste Alfred Neweczerzal, als er 1945 in Zürich begann, an Schälwerkzeugen zu tüfteln. Das Ergebnis hält bei guter Pflege ewig, wurde mehr als 60 Millionen Mal verkauft und vermutlich genauso oft kopiert.
ZENA Sparschäler REX: An diesem Ding ist alles Unnötige weggelassen. Es bleiben zwei geniale Griffmulden für die Finger, ein Ausstecher für die Kartoffel-Augen und ein Messer, das sich pendelnd an die Pelle anpasst. Weniger ist mehr! Das wusste Alfred Neweczerzal, als er 1945 in Zürich begann, an Schälwerkzeugen zu tüfteln. Das Ergebnis hält bei guter Pflege ewig, wurde mehr als 60 Millionen Mal verkauft und vermutlich genauso oft kopiert. | Bild: Hersteller
<strong>Victorinox "Swiss Army </strong><strong>Knife</strong><strong>":</strong> Es ist der Schweizer Qualitätsmythos schlechthin. Seine Weltkarriere begann 1891 als Armeemesser (Einheimische sagen Sackmesser). Ab 1909 durfte der Messerschmied Karl Elsener das Schweizerkreuz aufprägen. Der Begriff "Taschenmesser" ist für die Großtat eine Beleidigung. "Multifunktionswerkzeug" trifft es eher, Jahrtausend-Erfindung noch mehr. Victorinox – größte Messerfabrik Europas in Ibach bei Schwyz – setzt sich zusammen aus dem Namen von Elseners Mutter Victoria und dem rostfreien Inox-Stahl.
Victorinox "Swiss Army Knife": Es ist der Schweizer Qualitätsmythos schlechthin. Seine Weltkarriere begann 1891 als Armeemesser (Einheimische sagen Sackmesser). Ab 1909 durfte der Messerschmied Karl Elsener das Schweizerkreuz aufprägen. Der Begriff "Taschenmesser" ist für die Großtat eine Beleidigung. "Multifunktionswerkzeug" trifft es eher, Jahrtausend-Erfindung noch mehr. Victorinox – größte Messerfabrik Europas in Ibach bei Schwyz – setzt sich zusammen aus dem Namen von Elseners Mutter Victoria und dem rostfreien Inox-Stahl. | Bild: Hersteller