Um unabhängiger vom Verbrennungsmotor zu werden, setzt der Automobilzulieferer ZF verstärkt auf Wasserstoff als Energieträger. „Die Brennstoffzelle verändert die Spielregeln im Markt nachhaltig“, sagte Andreas Moser, Leiter der Division Nutzfahrzeugtechnik bei ZF in einer Videokonferenz am Dienstag.

Brennstoffzelle für schwere Trucks auf Langstrecken

Ab 2025 werde man bei Trucks und Bussen erste Langstreckenanwendungen sehen, die mit Brennstoffzellen ausgestattet seien. Für ZF gelte es „bei der Brennstoffzelle mehr eigene Kompetenzen aufzubauen“, sagte Moser.

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Durch den Kauf des Elektronik-Spezialisten TRW sowie eigene Anstrengungen ist es ZF gelungen, seine Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor in den letzten Jahren deutlich zu verringern. Mittlerweile stellt das Unternehmen E-Komponenten für nahezu alle Fahrzeugklassen – vom E-Bike bis zum Truck – her.

Batterie taugt nicht für alle Anwendungen

Ab 2023 sollen entsprechende Lösungen auch für sehr schwere Nutzfahrzeuge zur Verfügung stehen. Diese werden aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Brennstoffzelle nicht auf batterieelektrischen Antrieben basieren. ZF beschäftigte aktuell rund 160.000 Mitarbeiter, etwa 50.000 davon in Deutschland.

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